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Jens Matheuszik — 7. März 2007, 07:55 Uhr

Sollte die SZ das mal über mich schreiben, dann wäre ich auch sauer!


Vor einigen Tagen erschien ein Artikel über die Online-Pläne der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ) in der Süddeutschen Zeitung und portraitierte dabei Katharina Borchert, die Online-Chefin, der WAZ, die in Blogkreisen auch als Lyssa bekannt ist.
Lyssa hat hierzu vor kurzem eine Blogreplik namens Irmela Schwab und der Elektrakomplex veröffentlicht.

Nachdem ich den eigentlichen SZ-Artikel (Lyssas wilder Westen (PDF-Link aus rechtlichen Gründen entfernt)) gelesen habe, kann ich die diversen Leute nicht verstehen, die der Meinung sind, daß das ganze unsouverän oder nicht angebracht gewesen sei.

Hätte die SZ so etwas über mich geschrieben, dann weiß ich nicht, ob ich das ganze nicht noch deutlicher formuliert hätte – bei einer Vertonung in den USA wäre sicherlich ein *PEEEEEEP* zu hören gewesen.

Meiner Meinung nach ist der Artikel nicht nur von den faktischen Fehlern schlecht, sondern auch generell – um nicht zu sagen peinlich!

Nachtrag: Aus rechtlichen Gründen habe ich den Link zum PDF-Artikel entfernt.


11 Kommentare »

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  1. (1) Kommentar by Silke @ 7. März 2007, 09:03 Uhr

    Peitschen darf nur sie allein? Okay, worum geht es hier: Eine falsche Jahreszahl? Fehlende Qualität? Da darf man gespannt sein, was die Bürgerjournalisten für die tolle neue WAZ-Seite bald so verzapfen werden.


  2. (2) Kommentar by Peter Turi @ 7. März 2007, 09:12 Uhr

    Man kann das schon machen. Es macht Katharina ja auch sympathisch, dass sie Mensch geblieben ist und ganz normal reagiert. Sie ist aber nicht nur Mensch und privat, sondern Chefredakteurin Online der WAZ. Und als solche ist es ein bisschen kleines Karo so von oben herab eine Kollegin niederzuschreiben.


  3. (3) Kommentar by Andreas @ 7. März 2007, 10:39 Uhr

    Naja, ich verstehe die Aufregung nicht so recht. Sowohl der Text von Frau Schwab als auch Frau Borcherts etwas hochnäsig-arrogante Antwort lesen sich mit gewissem Unterhaltungswert.

    Worüber hat sich Frau Borchert eigentlich jetzt wirklich so sehr geärgert? Über die paar falschen (mMn eher unwichtigen) Fakten die sie anmäkelt, oder darüber dass das in dem Bericht durchscheinende Bild nicht mir ihrem Selbstbild übereinstimmt?


  4. (4) Kommentar by 50hz @ 7. März 2007, 11:40 Uhr

    Auch meine Rufen aus der Wüste langweilig wird: Der Mr. Gadget steht mit seinem Scan so dermaßen jenseits allen Rechts, dass ich darauf nicht einmal verlinken würde.


  5. (5) Kommentar by Jens @ 7. März 2007, 12:05 Uhr

    Hmm… Wenn 50hz schreibt, das das mit dem Link nicht geht, dann entferne ich ihm lieber, denn in dem Bereich kennt es sich besser aus als ich.


  6. (6) Kommentar by Peter Turi @ 7. März 2007, 12:06 Uhr

    Lassen wir die Kirche im Dorf – ich verlinke auch darauf.

    Die Zeiten sind vorbei, dass man für sowas abgemahnt wird.


  7. (7) Kommentar by Briefeschreiber @ 7. März 2007, 14:51 Uhr

    da zeigt halt jemand nerven, bei dem der druck langsam aber sicher ansteigt. bei erfolg, schlägt sich so zeugs eh ins gegenteil um und wird ganz plötzlich rosarot.

    aber eines muss man festhalten: sie darf das und sie soll das. und auch genau in dieser art und weise.

    mal abgesehen davon dass es amüsant zu lesen ist, dürfte dies die einzige methode sein solchem schrott entgegenzutreten.

    oder hört das tolle web 2.0 für die verlage nun da auf, wo die meinung nicht mehr genehm ist? da nimmt man einfach die worte, bewertet sie und schiebt die person beiseite und dann hat nun auch noch jeder die möglichkeit sich ein urteil zu bilden.

    ich würd die verschwendete zeit in rechnung stellen.^^

    wir leben in einer irrsinnigen zeit. -.-


  8. (8) Kommentar by Jens @ 7. März 2007, 22:29 Uhr

    @Silke:
    Ach, um die Jahreszahl würde es mir nicht unbedingt gehen – ich würde mich eher aufregen, auf was z.B. der Hund reduziert wurde, daß keine Ironie verstanden wird, daß bekannte Tatsachen als neueste Enthüllung verkauft werden usw.usf.

    @Peter (1):
    Wenn die SZ etwas „webzwonulliger“ wäre, hätte man das ja im online frei verfügbaren Artikel direkt als Kommentar schreiben können. Da die SZ aber da halt nicht so webaffin ist… tja. 😉

    @Andreas:
    Ja, also lesenswert sind beide Artikel, das gebe ich zu. :)


  9. (9) Kommentar by 50hz @ 8. März 2007, 09:55 Uhr

    Also Herr Turi, ich kenne da einen kleinen, langnasigen, hochbezahlten Herrn M. aus M, der mit Wonne den lieben langen Tag nach gescannten Artikels Ausschau hält, um die Verbrechen an seiner SZ dann mit Streitwerten von 20.000 Euro zu bestrafen. Selbst wenn die Chefredaktionen langsam im Web 0.9 ankommen, die Justitiare tragen immer noch Ärmelschoner.
    Das läuft dann irgenwann so ähnlich wie das hier: http://don.antville.org/stories/1588060/
    Also, Obacht!


  10. (10) Kommentar by 50hz @ 9. März 2007, 09:29 Uhr

    Ein ähnlich gelagerter Fall: http://www.blogbar.de/archiv/2007/03/08/sueddetschede-und-die-internetkriminalitat/ 😉


  11. (11) Kommentar by Jens @ 9. März 2007, 16:16 Uhr

    Danke für die Links, 50hz!


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