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Jens Matheuszik — 26. Februar 2007, 17:24 Uhr

Liebe CDU in Hamburg…


… natürlich ist es für Euch lustig, daß die Abstimmung der SPD zur Kandidatenfindung in einer Art Super-GAU endete – nichtsdestotrotz ist das kein Grund wie folgt über die SPD herzuziehen:

Die Hamburger CDU zeigte sich nach dem Eklat bei der SPD bestürzt über den Zustand des politischen Gegners. „Diese Partei kann noch nicht einmal eine einfache Mitgliederbefragung durchführen. Ich bin entsetzt, dass so etwas passieren kann“, erklärte CDU-Fraktionschef Bernd Reinert. Der CDU-Vorsitzende Dirk Fischer sagte: „Einer Partei, die so unglaublich dilettantisch ist, darf man das Schicksal dieser Stadt nicht anvertrauen.“
Quelle: NDR

Falls Ihr nicht mehr wisst, warum gerade Ihr Christdemokraten Euch da etwas zurückhalten solltet – dann schaut Euch doch mal in der Geschichte der Hamburger Politik um. Es war die undemokratische CDU-Kandidatenaufstellung im Jahr 1991, die dafür sorgte, daß 1993 das Hamburgische Verfassungsgericht die Bürgerschaftswahl von 1991 für ungültig erklärte! Eine ganze Wahl mußte wegen Euch neu durchgeführt werden! Hat eigentlich jemand mal überlegt, wie teuer so etwas ist?

Ich denke das ist ungefähr zwei Stufen peinlicher, als das was bei der SPD in Hamburg passiert ist.

PS: Mir ist natürlich klar, daß die CDU diese Chance des „Einprügelns“ auf den politischen Gegner nutzt – wiewohl es umgekehrt wahrscheinlich genau so gelaufen wäre…


3 Kommentare »

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