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Jens Matheuszik — 18. Februar 2007, 15:54 Uhr

WAZ Wochenende: Wie aus einem Zaunpfahl eine Palisadenwand wird…


Die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ) hat in ihrer Samstags-Ausgabe eine Beilage namens „WAZ Wochenende“.

Also normalerweise lese ich diese Beilage nicht. Früher war das noch anders, da habe ich Samstags als erstes diese Beilage gelesen, weil auf der letzten Seite bunte Comics waren. Irgendwann hörte jedoch das ganze auf (das Lesen der Beilage), so daß ich erst letztens wieder mal dazu kam, ein WAZ-Wochenende zu lesen (weil die anderen Tageszeitungen „in Beschlag“ waren).
Dabei stellte ich dann fest, daß es dort neuerdings eine Art Internet-Kolumne namens „Netzhaut“ von Katharina Borchert gibt, die leicht verständlich und interessant geschrieben Themen aus dem Netz aufbereitet. Ich fragte (im gerade verlinkten Beitrag) dann nach, wieviele Kolumnen ich schon verpasst habe, und ob man das ganze auch online nachlesen könne.

Der Wink mit dem Zaunpfahl hat gewirkt:
WAZ Wochenende mal zwei
Nicht nur, daß ich – Mimi sei Dank – erfahren habe, daß es vor der von mir „entdeckten“ Ausgabe erst eine weitere Ausgabe gab – inzwischen konnte ich sie (nochmals vielen Dank, Mimi!) auch lesen, da mir (siehe Foto links) am Samstag die erste Netzhaut-Kolumne (über das Schlämmerblog) per Post geschickt wurde.

Auf dem Bild rechts sieht man übrigens die aktuelle Ausgabe von WAZ Wochenende. In der dort veröffentlichten Netzhaut-Kolumne schreibt Katharina Borchert über den belgischen Verlag Copiepress, der es durchgesetzt hat, daß der Dienst Google News keine Inhalte aus den Copiepress-Zeitungen veröffentlichen darf, was Borcherts Meinung nach eher kontraproduktiv ist – was ich ebenso sehe.

Jedoch kann auch die WAZ noch an ihrer „Google-Kompatibilität“ feilen:
In dieser Diskussion wurde festgestellt, daß die Ruhr Nachrichten nicht in der Lage sind, vernünftige Links für ihre Beiträge anzubieten. Diesen Systemfehler (da hat man wohl ein falsches CMS gewählt) mit der Langsamkeit von Google zu kaschieren ist arg peinlich.
Doch auch die WAZ kann – wie dort (siehe Kommentare!) festgestellt wurde – noch an ihrem Auftritt feilen, denn auch sie hat Probleme mit sogenannten „Permalinks“ bzw. den nicht vorhandenen Permalinks. Ein Permalink bedeutet schlicht und ergreifend, daß ein Beitrag – auch wenn er nicht mehr aktuell ist – immer unter der selben Adresse aufrufbar ist. Was von Vorteil gerade in Sachen Linksetzung ist.
Aber ich gehe davon aus, daß das neue WAZ-Portal WestEins, für das sich Katharina Borchert verantwortlich zeichnet, diesen Fehler nicht aufweisen wird.


4 Kommentare »

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