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Jens Matheuszik — 15. Januar 2007, 21:20 Uhr

Technische Daten und Namensklau: Das Baby ist da!


Nein, nicht meins. Jedenfalls wüßte ich davon nichts.

Aber im näheren Freundeskreis wurde jetzt gerade ein Baby geboren (vom Termin her elterngeld-kompatibel).
Leider trägt es nicht meinen Namen, obwohl ich das immer wieder mal vorgeschlagen habe. Spätestens nachdem jedoch feststand, daß es ein Mädchen werden soll, habe ich mich von diesem Gedanken verabschiedet, auch wenn ich erst jüngst einem philippinischen Blogautor erklären mußte, daß Jens ein Männername ist

Was ich jedoch faszinierend finde:
1.) Werdende Eltern wollen vorab nie die Namen für ihre Kinder verraten. Ich frage mich immer warum. Nehmen wir an, ich würde den Namen im Vorfeld der Geburt erfahren. Dann könnte ich damit doch eh nichts anfangen – würde mir der Name so sehr gefallen, daß ich ihn für mein eigenes Kind haben wollen würde, dann hätten die werdenden Eltern, denen ich den Namen ggf. „wegnehmen“ wollen würde, doch eh einen uneinholbaren Vorsprung…
Das einzige was ich machen könnte, wäre vielleicht eine .de-Domain zum Namen reservieren (es soll da ja Leute geben, die das machen… *grins*).

2.) Alle wollen immer die „technischen Daten“ (Größe, Gewicht) wissen. Nur:
Was kann man denn bitte damit wirklich anfangen? Ob das Kind jetzt 50 cm, 55 cm oder gar 61 cm lang ist, bringt an Informationen so wenig wie die Tatsache, daß es 3000 Gramm, 3300 Gramm oder gar 3800 Gramm wiegt.

Nichtsdestotrotz sind die Fragen nach den „technischen Daten“ die meistgestellten, wie ich auch jetzt – als Überbringer der guten Nachricht – feststellen durfte. Verstehen tue ich es jedoch nicht.


11 Kommentare »

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