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	Kommentare zu: Borat	</title>
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	<description>Ein Blog aus dem Pott</description>
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		<title>
		Von: Jens		</title>
		<link>https://www.pottblog.de/2006/12/03/borat/#comment-38838</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jens]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Dec 2006 13:04:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich kann Dir aus eigener Erfahrung bzw. auch aus Erfahrungsberichten von Freunden zustimmen. Legendär ist ja, daß ein nicht geringer Teil von Austauschschülern aus &quot;good ol&#039; Germany&quot; erstmal in die Wunderwerke von Kühlschrank &amp; Co. eingewiesen wird, wo leider viel zu selten das &quot;We Germans have invented it!&quot; erwidert wurde.

Es kommt jedoch auch auf die Gegend an, wo man sich befindet. Ich glaube nicht umsonst wurde ein Großteil von Borat eben NICHT in New York gedreht, denn hier kann es doch schon mal vorkommen, daß signifikant mehr Leute über den Tellerrand geschaut haben als auf dem platten Land.

Ich war vor wenigen Jahren in New York und fand es z.B. sehr interessant zu erfahren, daß viele der Amerikaner, die wußten, daß ich bzw. wir Deutsche waren, sich lobend über &quot;your chancellor&quot; geäußert haben, weil der i.S. Irak Bush eben nicht folgte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kann Dir aus eigener Erfahrung bzw. auch aus Erfahrungsberichten von Freunden zustimmen. Legendär ist ja, daß ein nicht geringer Teil von Austauschschülern aus &#8222;good ol&#8216; Germany&#8220; erstmal in die Wunderwerke von Kühlschrank &#038; Co. eingewiesen wird, wo leider viel zu selten das &#8222;We Germans have invented it!&#8220; erwidert wurde.</p>
<p>Es kommt jedoch auch auf die Gegend an, wo man sich befindet. Ich glaube nicht umsonst wurde ein Großteil von Borat eben NICHT in New York gedreht, denn hier kann es doch schon mal vorkommen, daß signifikant mehr Leute über den Tellerrand geschaut haben als auf dem platten Land.</p>
<p>Ich war vor wenigen Jahren in New York und fand es z.B. sehr interessant zu erfahren, daß viele der Amerikaner, die wußten, daß ich bzw. wir Deutsche waren, sich lobend über &#8222;your chancellor&#8220; geäußert haben, weil der i.S. Irak Bush eben nicht folgte.</p>
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		<title>
		Von: Muschelschubserin		</title>
		<link>https://www.pottblog.de/2006/12/03/borat/#comment-38837</link>

		<dc:creator><![CDATA[Muschelschubserin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Dec 2006 12:53:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ehrlich gesagt wundert mich das nicht, dass die Amis so reagieren. Meine Erfahrung mit ihnen nach einem Jahr Leben in den USA hat mir eindeutig gezeigt, dass sie sich so ziemlich jedem Fremden gegenüber so verhalten würden. Und zwar weil die USA das heilige Land sind, alle Menschen dort einfach nur glücklich sind, weil sie dort leben dürfen (&quot;Smile, your&#039;re in America!&quot;) und alle anderen bemitleidenswerte Wesen sind, die leider das Pech haben in einem anderen, schlechteren Land zu leben. 
Wenn einem dann so ein armer Hund (wie es Anke Gröner passend vergleicht) über den Weg läuft, ist es für einen Ami eine Selbstverständlichkeit, diesem armen Hinterwäldler geduldig die Welt zu erklären. Er kann ja schließlich nichts dafür, dass er das schwere Los gezogen hat, nicht in den USA geboren worden zu sein.
Meine Erfahrungen sind allerings schon 12 Jahre alt und ich schätze, ein bisschen was hat sich in den Köpfen getan seitdem. Das sollte ich fairer Weise sagen. Trotzdem steckt da meiner Meinung nach nicht nur die pure Höflichkeit und Freundlichkeit gegenüber Fremden hinter. Zumindest nicht aus europäischer Sicht, ist man hier doch mehr Ehrlichkeit und Direktheit gewohnt und hält sich nicht für ein gottgesegnetes Volk. Die Amis selber empfinden sich aber schon als überaus freundlich und offen. Es kommt also auf den Blickwinkel an.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ehrlich gesagt wundert mich das nicht, dass die Amis so reagieren. Meine Erfahrung mit ihnen nach einem Jahr Leben in den USA hat mir eindeutig gezeigt, dass sie sich so ziemlich jedem Fremden gegenüber so verhalten würden. Und zwar weil die USA das heilige Land sind, alle Menschen dort einfach nur glücklich sind, weil sie dort leben dürfen (&#8222;Smile, your&#8217;re in America!&#8220;) und alle anderen bemitleidenswerte Wesen sind, die leider das Pech haben in einem anderen, schlechteren Land zu leben.<br />
Wenn einem dann so ein armer Hund (wie es Anke Gröner passend vergleicht) über den Weg läuft, ist es für einen Ami eine Selbstverständlichkeit, diesem armen Hinterwäldler geduldig die Welt zu erklären. Er kann ja schließlich nichts dafür, dass er das schwere Los gezogen hat, nicht in den USA geboren worden zu sein.<br />
Meine Erfahrungen sind allerings schon 12 Jahre alt und ich schätze, ein bisschen was hat sich in den Köpfen getan seitdem. Das sollte ich fairer Weise sagen. Trotzdem steckt da meiner Meinung nach nicht nur die pure Höflichkeit und Freundlichkeit gegenüber Fremden hinter. Zumindest nicht aus europäischer Sicht, ist man hier doch mehr Ehrlichkeit und Direktheit gewohnt und hält sich nicht für ein gottgesegnetes Volk. Die Amis selber empfinden sich aber schon als überaus freundlich und offen. Es kommt also auf den Blickwinkel an.</p>
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