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Jens Matheuszik — 27. November 2006, 00:49 Uhr

Nachlese vom Journalistentag 2006 des DJV-NRW in der Bochumer Jahrhunderthalle (aktualisiert)


Am gestrigen Samstag fand in der Bochumer Jahrhunderthalle der Journalistentag 2006 des Deutschen Journalisten-Verbandes Nordrhein-Westfalen statt.

Nach den gestrigen Live-Berichten im Pottblog (die hier beginnen), versuche ich jetzt mal meine gestrigen Eindrücke zu Papier zu Bits & Bytes zu bringen:

Nachdem im letzten Jahr kritisiert wurde, daß es 2005 kein Forum zum Thema Internet gab, wurde dieser Fehler diesmal korrigiert:
Gleich zwei Foren widmeten sich dem Thema Internet – so würde es wahrscheinlich die WAZ Bochum schreiben, aus der blog.50hz.de bildlich zitiert und in deren gestriger Samstags-Ausgabe es hieß:

„Insgesamt gibt es 15 Foren auf diesem größten Journalistentreffen Deutschlands.“

Dabei wurden jedoch die zweimal angesetzten Foren auch doppelt gezählt. Doch so falsch war diese euphemistische Beschreibung nicht, denn logischerweise wiederholen die Referenten sich beim zweiten Anlauf nicht vollständig.

Leider kam es kurzfristig noch zu einigen Programmänderungen, die auf den aktuellen Programmflyern zwar verzeichnet waren aber nicht extra als Änderungen gekennzeichnet waren. So gab es dann viele (so wie mich…) die zwar den aktuellen Programmflyer hatten, dennoch aber ihre Zeit nach den alten Plänen eingeteilt hatten.

Angefangen hat das alles mit einem sauschlechten Wetter – denn es herrschte Regen am Morgen und so verzichtete ich darauf, Fotos von außerhalb der Jahrhunderthalle zu machen. Wäre zwar ein schönes Motiv gewesen, war mir aber viel zu nass. Daher mußte die mobile Handy-Berichterstattung mit dem Orangensaft auf Eis beginnen… doch bevor die anwesenden Gäste dazu kamen, ging es erst einmal an die Akkreditierung, zu der gestrenge Security-Leute jeden, der das Foyer der Jahrhunderthalle betrat, anhielten.
Da ich mich via Internet vorzeitig angemeldet hatte, war das natürlich kein Problem, beim Buchstabieren und Finden meines Nachnamens hätte ich am besten auf diesen Beitrag verwiesen. Dann hätte ich wohl der dennoch freundlichen Person nicht überkopflesend die Zeile zeigen müssen, in der ich aufgelistet war („Haben Sie sich denn wirklich vorher angemeldet?“ – „Ja, da stehe ich doch!“ – „Wo?“ – „Da… Em-A-Te-Ha…“).

Nach der Akkreditierung und einer kleinen Stärkung begrüßte Gregor Spohr, der Vorsitzende des DJV-NRW, die Anwesenden und eröffnete damit den Journalistentag 2006. Direkt nach ihm kam der WDR-Moderator Kay Bandermann auf die Bühne, um den nächsten Referenten anzusagen. Vorher trug er jedoch auch noch ein paar amüsante Sätze vor, wobei – wie er selber leider bemerken mußte – bei dem Witz zum Thema Borussia Dortmund der Groschen spät bzw. gar nicht fiel (er erklärte, daß der BVB so innovativ wäre und jetzt Auswärts-Dauerkarten einführen würde). Wobei: Vielleicht ahnten die nicht-Lacher schon das Ergebnis des Auswärtsspieles der Dortmunder gegen Eintracht Frankfurt?

Doch so schnell wie Kay Bandermann auf der Bühne war, so schnell war er wieder weg – denn eigentlich kündigte er nur den nächsten Gast an. Arved Fuchs an, der sein „Impuls-Referat“ Grenzen sprengen hielt.
Das ganze war wirklich interessant, denn Fuchs erzählte viele Anekdoten aus einem bisherigen Leben und den Erfahrungen, die er dabei gemacht hat. Inwiefern jetzt dieses Referat einen Impuls für die gesamte Veranstaltung gegeben hat, soll jetzt jeder Teilnehmer für sich selbst beantworten…

Nach dem Impuls-Referat schaute ich mich erst einmal an, stellte netterweise fest, daß auch einige Bekannte da waren, die ich nicht dort erwartet hatte (andere Bekannte, die ich jedoch hier erwartet hätte, dafür leider nicht). Stattdessen schaute ich mir die Jahrhunderthalle etwas an, wobei ich feststellen mußte, daß hier das klassische „PR-Sprech“ von „Symbiose aus Vergangenheit und Zukunft“ plastisch erfahrbar wird. Witzigerweise fand jedoch die ganze Veranstaltung eigentlich gar nicht in der Jahrhunderthalle statt, sondern im Foyer und auf der Galerie, die nicht zur eigentlichen Bausubstanz der Jahrhunderthalle gehören, sondern nachträglich gebaut wurden.

Aktualisierung:
1.) Die von mir auf dem Journalistentag gemachten Fotos befinden sich in einem eigenen flickr set. Ich sollte mir wirklich mal ein Handy mit einer besseren Kamera holen… 😉

2.) Bei mehr Foren war ich leider nicht, obwohl es dort auch noch interessante Themen gab. Wie man mir sagte, gab es beim Forum SPRACHE einen Referenten von der Gesellschaft für Deutsche Sprache, die u.a. das Unwort des Jahres auswählt. Leider kannte der Dozent nicht einmal das Wort „Blogs“…


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