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Jens Matheuszik — 8. November 2006, 17:40 Uhr

„Das ist mir jetzt aber peinlich“…


… gut, daß es noch keine Videotelefone gibt, sonst hätte man mich jetzt gerade extrem errötend gesehen.

Hintergrund: Wir wollen vom Büro aus demnächst den Weihnachtsmarkt in Dortmund besuchen und danach auch dort in Fußgängerreichweite essen gehen. Dahingehend habe ich vor kurzem den Aufruf Mithilfe aus Dortmund erwünscht: Gutes Restaurant in der Innenstadt gesucht hier im Pottblog veröffentlicht und dort viele wertvolle Tipps bekommen (nochmals Danke!).

Jetzt bin ich eigentlich gerade dabei die Liste der potentiellen Restaurants abzuarbeiten und rufe daher bei jedem Restaurant an und frage nach, ob sie an dem gesetzten Termin überhaupt für uns genügend Plätze haben. Wäre ja doof, wenn ich jetzt den Kollegen eine Auswahlliste von mehreren Restaurants geben würde und man sich dann für eines entscheidet, was eh schon „ausgebucht“ ist.

Nun ja… also rief ich gerade beim Restaurant Holzknecht an und es gab folgenden Dialog:

Ich: „Guten Tag, wir von unserem Büro wollen nächsten Monat am xx. Dezember den Weihnachtsmarkt besuchen und danach noch essen gehen. Eventuell zu ihnen – ich stelle gerade eine Liste für die Kollegen zusammen und dann wird ausgewählt. Da wollte ich jetzt vorab bei Ihnen anfragen, ob Sie am xx. Dezember abends so ab ca. 19.00 Uhr überhaupt noch einen Tisch für rund 10 Personen frei haben…
Restaurant Holzknecht (unterbrechend; eigentlich wollte ich noch was sagen, nach dem Motto, daß ich nachfrage, damit ich kein Restaurant auf die Liste setze, was keine Tische mehr frei hat usw.): „Darf ich Sie kurz unterbrechen. Kann es sein, daß wir gerade schon einmal telefoniert haben?“
Ich: „Eh… [in der Liste am blättern]… Das ist mir jetzt aber peinlich! Stimmt, ich hatte gerade schon mal angerufen. Sie stehen zweimal in der Liste drin!“
Restaurant Holzknecht (lacht): Wahrscheinlich einmal unter „Holzknecht“ und einmal unter „Restaurant Holzknecht“…
Ich: „Genau!“
Restaurant Holzknecht: „Also die Antwort von gerade hat sich nicht geändert, wir hätten ab 20.00 Uhr noch was frei…“

Irgendwie war das jetzt peinlich, aber auch lustig.


7 Kommentare »

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  1. (1) Kommentar by Mimi @ 8. November 2006, 21:09 Uhr

    Hey doppelt hält besser. Ich kann nicht mehr. Lach mich gerade völlig schlapp 😉


  2. (2) Kommentar by silly @ 8. November 2006, 21:53 Uhr

    hehe…einer aufmerksamen sekretärin wär das nicht passiert, aber dir sei es verziehen. lustig…


  3. (3) Kommentar by Henning @ 9. November 2006, 01:19 Uhr

    Wenigstens haben SIE es bemerkt. Bist ihnen also in Erinnerung geblieben. 😉


  4. (4) Kommentar by noweblog @ 9. November 2006, 08:25 Uhr

    Holzknecht ist gutbürgerlich – aber im positiven Sinne. Trotzdem wirst du den Altersdurchschnitt der Kundschaft dort gewaltig senken …


  5. (5) Kommentar by Thomas @ 9. November 2006, 15:50 Uhr

    Du arbeitest bei soetwas noch mit Papierlisten?
    Wegen meiner extrem gut lesbaren *hüstel* Handschrift führe ich solche Listen immer mit Excel oder OpenOffice Calc. Da kann ich den Check auf doppelte Einträge machen, in dem ich nach der Telefonnummer sortiere.


  6. (6) Kommentar by Jens @ 10. November 2006, 16:38 Uhr

    @Mimi:
    „Doppelt hält besser“ – so wollte ich den Beitrag erst nennen. 😉

    @silly:
    Danke. Aber als Sekretär eigne ich mich also momentan nicht. 😉

    @Henning:
    Ja, wobei da auch nicht sooo viel Zeit zwischen lag.

    @noweblog:
    Okay, wobei ich bei der Gruppe die dorthin (bzw. wo auch immer) gehen wird, auch glaube ich zu den jüngeren gehöre (müßte ich mal ausrechnen).

    @Thomas:
    Naja, die Liste war eine Minimalst-Textdatei in notepad.exe 😉


  7. (7) Trackback by Pottblog @ 24. November 2006, 10:56 Uhr

    Der Holzknecht wird es! (Weihnachtsessen in Dortmund)…

    Vor rund einem Monat startete ich hier im Pottblog den Aufruf Mithilfe aus Dortmund erwünscht: Gutes Restaurant in der Innenstadt gesucht.
    Vom Büro aus wollen wir nämlich dieses Jahr nicht – wie sonst üblich – den Weihnachtsmarkt in…


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