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Jens Matheuszik — 1. November 2006, 18:07 Uhr

Nachwehen meines Besuches bei Ford Mohag


Lichttest 2006
Schon vor einiger Zeit berichtete ich, warum ich erstmal nicht mehr zu Ford Mohag gehe.

Inzwischen hat sich da eine neue Wendung ergeben, eigentlich sogar zwei, über die ich bisher nicht gebloggt habe. Der Vollständigkeit halber hole ich das jetzt nach (und erkläre dabei, was es mit dem abgebildeten Siegel des Lichttest 2006 zu tun hat):

Nachdem mir die DEKRA mitteilte, wie „toll“ der Service bei Ford Mohag doch war (siehe diesen Teil des ausführlichen Berichts) entschloss ich mich, das ganze nicht nur im Blog „zu Papier“ zu bringen, sondern auch in einer „Offline-Variante“:
Ich schrieb dem Ford-Kundenservice in Köln. Inhaltlich quasi genau das, was im Blogeintrag stand.

Ein paar Tage später hatte ich dann jemanden auf der Mailbox vom Ford-Kundenservice, der mich nicht erreichen konnte und um Rückruf bat. Das habe ich dann auch gemacht und wenn ich mich nicht recht entsinne hat der Mitarbeiter sofort angeboten mich zurückzurufen, damit es nicht auf meine Kosten geht.
Der Mitarbeiter, den ich jetzt einfach mal Herrn M. nenne, hatte mein Schreiben empfangen und fand es verständlich, daß ich etwas sauer wäre. Herr M. erklärte mir jedoch, daß aufgrund der Eigenständigkeit der Ford-Autohändler der Ford-Kundenservice nur vermittelnd eingreifen könne. Er hätte sich mit Ford Mohag in Recklinghausen in Kontakt gesetzt und wollte das ganze besprechen – leider wäre jedoch der damals agierende Mitarbeiter derzeit im Urlaub.
Der Vorgesetzte des entsprechenden Mitarbeiters konnte nur grundlegend zu dem Fall Stellung nehmen und erklären, daß aufgrund meiner verspäteten Inspektion eine Kulanzleistung nicht möglich wäre.

Ich erklärte Herrn M., daß mir bewohl bewußt sei, das ich schon länger nicht in der Inspektion gewesen sei, ich es aber dennoch nicht nachvollziehen kann, daß ein Wagen einen Tag, nachdem er für teures Geld in der Werkstatt war, schon wieder kaputt ist. Außerdem würde ich nicht verstehen, daß dann plötzlich Symptome (Geräusche des Keilriemens) auftauchen, die vorher nicht da wären. Wenn dann noch der Mitarbeiter mir gegenüber am Telefon äußert, daß eventuell die Reparatur einen Tag vorher mittelbar der Grund für die Reparatur einen Tag später sei, dann wäre ich schon unzufrieden.
Schlußendlich – und das war der Anlass meines Schreibens – wäre ich erst recht sauer, wenn man mir amtlich durch die DEKRA bescheinigt, daß der erste Werkstattaufenthalt nicht vernünftig gewesen sei (da das Motorinnere verölt war).

Herr M. konnte das alles nachvollziehen, wunderte sich auch über die Reaktionen von Ford Mohag in Recklinghausen und teilte mir mit, daß Ford Mohag in Recklinghausen versucht hätte mich zu erreichen. Ich selber war sehr erstaunt darüber, denn bis auf irgendwelche Werbung habe ich von denen nichts vernommen. Nach Herrn M. soll Ford Mohag versucht haben mich telefonisch zu erreichen, was nicht geklappt hätte. Daraufhin habe er mit Ford Mohag die ihm bekannten Telefonnummern verglichen und festgestellt, daß es die selben sind. Mit einer dieser Nummern hatte er mich ja (via Mailbox) erreicht, aber auf die Mailbox hat von Ford Mohag niemand gesprochen… aber wenn man jemanden nicht erreichen will, dann kann man das ja auch einrichten.

Wir verblieben erstmal so, daß wir warten würden, bis der Service-Techniker aus dem Urlaub zurück sei und dann würde Ford Mohag sich bei mir melden und danach würde sich dann Herr M. wieder bei mir melden, um zu erfahren, ob meine Beschwerde dann geklärt wäre.

Herr M. informierte mich in den zwei, drei Telefonaten die wir insgesamt führten auch darüber, daß die Kundenzufriedenheit den Ford-Werken wichtig ist. Ein Händler dessen Kunden überdurchschnittlich unzufrieden sind erhält bei Neubestellungen anscheinend sogar schlechtere Konditionen. Das wäre zwar (pro Auto gemessen) nur geringfügig, aber wenn man viele Autos erhält, würde sich das schon auswirken.

Wochen später…
… konnte mich Ford Mohag dann doch kontaktieren. Die gute alte Post existiert ja auch noch und darüber erreichte mich dann ein Schreiben, in dem sinngemäß stand, das man mir leider bei der Sache mit der kaputten Lichtmaschine nicht entgegenkommen könne. Aber um (sinngemäß) einen zufriedenen Kunden zu behalten, würde man mir den beigefügten Service-Gutschein im Wert von 40,- Euro geben.

Nun ja… dafür, daß ich der Meinung bin, daß ich für die neue Lichtmaschine über 360,- Euro gezahlt habe ist das natürlich nur ein kleiner Tropfen auf dem heißen Stein. So ein Service-Gutschein ist ja auch für den Händler recht bequem – den kann man schließlich nur bei ihm einlösen.

Der Lichttest und der eingelöste Gutschein
Am 30. Oktober fuhr ich dann zu Ford Mohag – aber nicht nach Recklinghausen, sondern zu einer anderen Filiale. Grund waren defekte Lichter sowohl vorne als auch hinten. Vielleicht hätte ich hinten selber wechseln können, aber die Tatsache, daß vorne schon einmal ein Ford-Mechaniker eine halbe Stunde gebraucht hat, überzeugte mich, das ganze lieber durch Ford-Mechaniker erledigen zu lassen.
Ich gab den Wagen ab, bat um Austausch der defekten Lampen und einen Lichttest und als ich rund eine dreiviertel Stunde später den Wagen in Empfang nahm, wurde ich noch darauf aufmerksam gemacht, daß auch bei der Nebelschlußleuchte was defekt war.

Insgesamt sollte ich für die Aktion rund 33,- Euro zahlen. Ich zückte daraufhin meinen Service-Gutschein in Höhe von 40,- Euro und fragte, ob ich den auch hier einlösen könne. Dies wurde mir bestätigt. Jedoch sei man nicht in der Lage mir das Restgeld in bar auszuzahlen. Auch einen neuen Gutschein erhielt ich nicht.

Ich frage mich jetzt wirklich, ob das Ford Mohag unter Kundenbindung versteht…

PS: Herr M. vom Ford-Kundenservice hat mich übrigens nicht mehr kontaktiert.


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