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Jens Matheuszik — 29. Oktober 2006, 20:38 Uhr

Bericht zur Wahl in Cottbus mit Wahlcomputern


Vor ein paar Tagen berichtete ich darüber, daß laut Kreiswahlleiterin die Wahlcomputer in Cottbus sicher seien. Eine Aussage (die dort mit drei Ausrufezeichen gemacht wurde), die ich nicht ganz teilen kann.

In der aktuellen c’t (ab Montag am Kiosk) ist ein Interview mit einem der Holländer Niederländer abgedruckt, die gezeigt haben, daß die Wahlcomputer der Firma NEDAP (die zu 90 % in den Niederlanden genutzt werden) eben doch nicht so sicher sind wie behauptet.

Besagte Firma NEDAP hat auch Cottbus versorgt, die Nachricht, daß diese Wahlcomputer auch was ganz anderes machen können als sie eigentlich sollten, veranlasste dann die Wahlleiterin aus Cottbus zu dieser drei Ausrufezeichen-Aussage.

Dank blog.koehntopp.de bin ich jetzt auf einen Prüfbericht zur OB-Wahl in Cottbus gestoßen, der – wie es zu erwarten war – nicht ganz so positiv ausfiel.

Um das Problem der Wahlcomputer und ihrer angeblichen Sicherheit einfach zu demonstrieren, verweise ich mal nur auf diesen Comic, der das ganze anschaulich demonstriert.

Wer – so wie ich – der Meinung ist, daß man die Demokratie nicht gefährden sollte, in dem solche Wahlcomputer benutzt werden, der sollte unter der Adresse http://itc.napier.ac.uk/e-Petition/bundestag/view_petition.asp?PetitionID=294 sich an einer entsprechenden Petition dagegen beteiligen.

Übrigens: Die Petition liegt auf einem Server der schottischen Napier-Universität in Edinburgh, da das ganze auf einem System des schottischen Parlaments basiert (siehe auch die offizielle Erklärung auf bundestag.de). Man muß sich also nicht wundern und befürchten, daß man auf einer falschen Seite gelandet ist.


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