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Jens Matheuszik — 7. Oktober 2006, 17:30 Uhr

Couchtisch ausgewählt, ‚reingeschleppt und aufgebaut


Bis vor kurzem fehlte mir noch ein Couchtisch für meine Wohnung. Diverse Gedanken hatte ich mir dazu gemacht, einige Kataloge gewälzt und natürlich auch immer wieder mal in diversen Möbelhäusern geschaut.

Der Tisch sollte dunkel sein (am besten schwarz-braun), von den Proportionen her rechteckig (langgezogen; also nicht quadratisch) und außerdem sollte er gerne eine Ablagefläche besitzen und wenn Glas im Spiel ist, dann bitte aber Milchglas.

Vor ein paar Tagen war ich dann erstmalig im Trends & Friends-Center in Recklinghausen, welches von Ostermann auf die Beine bzw. auf die grüne Wiese (A2, Abfahrt Recklinghausen-Ost) gestellt wurde.

Für mich hatte der Laden, der meiner Meinung nach als IKEA-Klon durchgehen könnte, auch ein paar interessante Tische im Angebot:

Fast quadratischer CouchtischFast quadratisch war dieser Tisch, dessen Entdeckung (nach Rückfrage bei einer Mitarbeiterin) ich fast begeistert innerlich feierte. Hatte ich doch bis dahin fast nur kleine Tische gesehen, die maximal 10 cm hoch waren. Die eignen sich vielleicht für Bodensitzer, aber das habe ich nicht unbedingt vor.

Couchtisch mit AblagemöglichkeitDiesen Tisch fand ich dann doch interessanter als den quadratischen (den es übrigens auch in einer langgezogenen Variante gab), denn hier hat man die Möglichkeit was unterzubringen. Ob es unbedingt Körbe sein müssen – da kann man sich ja drüber streiten.

Es wurde dann jedoch ein anderer Tisch – nämlich Ramvik von IKEA, der mir doch besser gefiel, vor allem weil er neben der Ablagemöglichkeit unter dem Tisch zwei große Schubladen besitzt. Auch stört es mich nicht wirklich, daß die Glasplatte oben drauf kein Milchglas ist.

Vor drei Tagen habe ich Ramvik gekauft und mittels Sackkarre in die Wohnung geschleppt und gestern wollte ich ihn dann aufbauen.

Dummerweise stellte ich nach Öffnen der Verpackung fest, daß ein paar nicht unwichtige Teile fehlten. Nach einem Blick auf die Uhr beschloss ich dann ein paar erste Schritte der insgesamt 32 Aufbauschritte zu machen und überlegte mir, ob ich gleich schon die Ersatzteile holen wollte. Eingedenk meiner Umtauscherfahrungen bei IKEA, wo man ja doch etwas länger warten kann als man es selber wünscht, entschied ich mich dagegen. Ich hatte nämlich keine Lust schnell nach Dortmund zu fahren, eine Nummer zu ziehen, lange zu warten um dann zu erfahren, daß man Ersatzteile nur nach Vorzeigen des Kassenzettels erhält. Den hatte ich nämlich nicht bei.

Also machte ich mich am heutigen Samstag auf den Weg zu IKEA nach Dortmund (heute schied für mich die Samstagsarbeit aus, da aus Aktualisierungsgründen heute die von uns primär verwendete Software nicht verfügbar ist, und ohne ein Arbeiten eher suboptimal ist – nicht mal einen einfachen Brief kann man ohne diese Software schreiben… außer man kennt und nutzt einige „Tricks“ ;) ).

Dort (zu früh) angekommen wartete ich einige wenige Minuten bis der Laden öffnete, bekam die Servicenummer 451 (schade, hätte gedacht, daß ich die 1 bzw. die 2 (zweiter Kunde) bekomme) und schilderte der Mitarbeiterin mein Leid. Nach ausführlicher Lektüre des Kassenzettels (ha!) bekam ich die fehlenden Ersatzteile und ich überlegte mir meinen Morgen (bisher ohne Frühstück) mit einem selbigen im IKEA-Restaurant zu beginnen. Das dachten gefühlte 300 andere Leute auch, so daß ich dankend auf den gratis Kakao und irgendwas handfestem an Nahrung verzichtete.

Im Laden selbst erlebte ich dann was „tolles“, worüber ich ggf. noch separat blogge – und als ich dann endlich in der Wohnung in Bochum war begann ich den Couchtisch aufzubauen. Hat überraschend gut geklappt (jedenfalls deutlich besser als die Qualität des folgenden Fotos):

Couchtisch Ramvik

Wie man (hoffentlich) erkennen kann, habe ich die Glasplatte nicht einfach so auf den Tisch gelegt, sondern ein Postermotiv dadrunter gepackt: eine Impression der Südseeinsel, die ich aufsuchen werde, wenn mein Lottoschein heute den Jackpot knacken sollte. ;)


5 Kommentare »

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