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Jens Matheuszik — 24. September 2006, 18:20 Uhr

flickr oder sevenload?


Seit einigen Tagen ist mein flickr-Account abgelaufen – bzw. die Pro-Variante davon. Für US$ 24,95 könnte ich meinen Pro-Account bei flickr erneuern oder aber mit den Limitierungen des Gratis-Accounts leben. Zu den Limitierungen gehört es, das die älteren Fotos und Fotosets weg sind, da flickr bei „normalen“ Accounts stets nur 200 Fotos speichert. Das heißt mit einem Mal sind alle älteren Fotos und älteren Fotosets weg. Jedenfalls in der normalen Übersicht, denn wenn man die Bildadressen kennt, kommt man dennoch heran. Auch wenn solche Bilder irgendwo eingebunden sind, kann man sie immer noch sehen, wie man z.B. an dem Beitrag Gerhard Schröder in Münster sehen kann.

Die Frage die sich jetzt mir stellt ist die, ob ich es zahlreichen anderen Bloggern und sonstigen flickr-Nutzern nachmache und zum Anbieter sevenload wechseln soll, oder aber flickr für Geld wieder „aufrüsten“ sollte.

Bei flickr gefällt mir z.B. die relativ gute Möglichkeit von unterwegs Fotos hochzuladen und gleich auch zu bloggen (wiewohl man da auch sicherlich einiges verbessern könnte). Das ist eine Sache die ich nicht mehr missen möchte. Was mich bei sevenload jedoch noch am meisten abhält sind deren Nutzungsbedingungen, in denen es immer noch heißt:

„Ebenfalls ist das Einstellen von Inhalten mit Bezug zu politischen Tätigkeiten, wie Parteiversammlungen, Demonstrationen, Flugblatt- oder Unterschriftenaktionen sowie die Abbildung von politischen Symbolen nicht gestattet.“

Da habe ich ja schon mal per eMail eine Anfrage zu gestellt, die dann schlußendlich auch zum Teil hier beantwortet worden sind.

Leider findet sich dieser „Politik-Passus“ weiterhin bei sevenload in den Nutzungsbedingungen und ich habe daher schon das eine oder andere Mal politisch interessierten Menschen von sevenload ab- bzw. gerade deswegen auch flickr angeraten.

Aber der sevenload-Geschäftsführer schrieb ja auch, daß die „schwammig formulierten Bestimmungen [in den] Nutzungsbedingungen in den nächsten Wochen grundlegend [überarbeitet werden]“. Vielleicht gehört das ja auch mit zu den Aufgaben von Mike (von Telagon Sichelputzer), der – wie hier und hier verkündet – jetzt bei sevenload im Bereich Marketing arbeitet.

Ohne diese Restriktion und mit einer vernünftigen Upload-Funktion via Handy wäre sevenload deutlich interessanter. Eine Art „Import-Funktion“ für die flickr-Bilder würde das ganze noch zusätzlich aufwerten. Das nur so mal als Anregung für weitere Optionen.

Vorerst werde ich wohl demnächst dann meinen flickr pro-Account wieder „reaktivieren“. Alleine um für einen irgendwann vielleicht mal potentiell möglichen Wechsel zu sevenload gerüstet zu sein – um vorher alle Fotos zu sichern. Auch die mit politischen Inhalten!


15 Kommentare »

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