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Jens Matheuszik — 7. September 2006, 12:42 Uhr

taz erklärt WAZ … aber nicht BILD


BILD und WAZ
Gestern war ja Natascha Kampusch nach acht Jahren Gefangenschaft erstmals richtig wieder in der Öffentlichkeit und gab einigen Medien Interviews.

In der heutigen Ausgabe der WAZ (Westdeutschen Allgemeinen Zeitung) findet sich ein Exklusiv-Interview, welches eine WAZ-Redakteurin zusammen mit jemanden vom österreichischen NEWS-Magazin gemacht haben.

Gestern nachmittag wurden sogar vereinzelt Sonderausgaben des Interviews im Ruhrgebiet verteilt – zumindestens von Bochum und Herne wurde es mir jedenfalls entsprechend berichtet.

Die taz NRW-Ausgabe erklärte dann heute auch gleich, wieso es dazu kam, daß die aus Österreich stammende Natascha Kampusch gerade der WAZ ein Interview gegeben hat und schreibt:

„Die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ) hat es geschafft. Eigentlich durften keine Piefkes mit Natscha K. sprechen – außer WAZ-Reporterin Annika Fischer. Als „einzige deutsche Zeitungsjournalistin“ (WAZ) durfte sie das Entführungsopfer treffen. Seit gestern 18 Uhr lesen wir ihre „einfühlsamen Berichte“ über Äxte und die Flucht aus der „Legebatterie“. Aber warum WAZ? Kleiner Tipp: In der Kronen Zeitung erscheint das Exklusivinterview für Österreich. Und jetzt raten Sie mal, wem die gehört?“

Klar, die Kronen-Zeitung gehört zu einem Teil der WAZ (und interessanterweise zofft sich derzeit die WAZ-Gruppe mit dem anderen Besitzer namens Dichand) – aber die Frage die meiner Meinung nach viel eher offen bleibt:

Wieso kann die BILD (siehe Abbildung) selber das Interview der WAZ quasi im Wortlaut abschreiben? Hat die taz dafür auch eine Erklärung? Falls ja, würde ich mich drüber freuen, diese zu erfahren.

Okay, es steht schon dabei, daß es von der WAZ stammt (wenigstens das), aber wundern tut mich das schon ein wenig.

Übrigens: Das Interview in der WAZ ist deutlich ausführlicher.


3 Kommentare »

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