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Jens Matheuszik — 6. September 2006, 20:11 Uhr

Verurteile einen Anwalt nicht wegen seiner Mandanten


In der Kolumne der aktuellen Ausgabe des Vorwärts (leider nicht online zu finden) schreibt SPD-Generalsekretär Hubertus Heil über die Geschehnisse in Delmenhorst, wo

„der Neonazi Jürgen Rieger ein Hotel in der Innenstadt kaufen und daraus ein Tagungszentrum für die rechte Sene machen [will]“

Über diese Immobilien-Geschichte und den Spendenfonds der entrüsteten Bürger konnte man ja schon einiges lesen. Weiter liest man im besagten Artikel über Jürgen Rieger folgendes:

„Immer wieder fällt dabei der Name Jürgen Rieger. Der Hamburger […] vertrat als Anwalt Neonazis wie Horst Mahler.“

Dazu meine kleine vielleicht unmaßgebliche Anmerkung:
Es ist ein großer FEHLER allgemein davon auszugehen, daß ein Anwalt die gleichen Ziele und Vorstellungen wie sein Mandat hat. Das klingt in dieser Kolumne jedoch anders heraus und mag in diesem Einzelfall zwar wohl sehr wahrscheinlich sein, aber man sollte und darf da nicht verallgemeinern.
Vor allem wenn man sich überlegt, durch wen Horst Mahler während seiner Zeit in der linksextremen Szene anwaltlich vertreten wurde (siehe auch hier)…


1 Kommentar »

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