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Jens Matheuszik — 1. September 2006, 21:32 Uhr

Deutschland vs. Irland: 4:1


Valentin ruft in seinem Blog zu einem Gewinnspiel auf und bittet darum, auf das Ergebnis des EM-Qualifikationsspiels Deutschland gegen Irland zu tippen. Als Gewinn lobt er ein Guinness aus – was man sich wahrscheinlich bei ihm in Dublin abholen muß…

… attraktiver wäre es natürlich inkl. Flug und Hotelaufenthalt, aber man will ja nicht zu viele Ansprüche stellen. Da bei einem Tippgleichstand die beste Spielbeschreibung gewinnt, gibt es jetzt hier – weltexklusiv im Pottblog – schon vorab den Spielbericht:

Das erste Spiel von Jogi Löw als Bundestrainer, nach der so erfolgreichen Fußball-WM. Taktisch gesehen hatte der Bundestrainer leider nicht die Auswahl, die sein Vorgänger noch einige Wochen vorher hatte, denn mit Per Mertesacker, Christoph Metzelder, Robert Huth und Jens Nowotny fehlen gleich vier erfahrene WM-Verteidiger. Doch dafür konnte Löw den kurzgeschorenen Michael Ballack wieder im Kader begrüßen, der gleich in der vierten Minute einen genialen Pass auf Miroslav Klose spielte, der jedoch leider nur in Abseitsposition das Tor traf, welches daher – zurecht – nicht gewertet wurde.
In der Folge spielte die deutsche Nationalelf befreiter und kontrollierte die Pässe. Doch erst zwanzig Minuten später konnte dann das lang erwartete erste Tor für Deutschland erzielt werden. Lukas Podolski verwandelte eine Vorlage von Miroslav Klose mustergültig und schoß die Kugel mit einer solchen Wucht ins Netz zum 1:0, daß der irische Keeper, der den Ball noch berührte, keine Chance mehr hatte.
In der Folge sollte die Partie aus deutscher Sicht ruhiger werden, doch die Iren nutzten ihre zahlenmäßige Überlegenheit aufgrund einer Behandlungspause von Arne Friedrich am Spielfeldrand und Kevin Doyle gelang in der 45. Minute der psychologisch für die Iren so wichtige Ausgleichstreffer zum 1:1, der den bisher tadellos spielenden Jens Lehmann bezwang.

Nach der Pause schienen beide Teams ihre Chancen ausloten zu wollen und die Zuschauer im Stuttgarter Gottlieb-Daimler-Stadion erlebten beherzte Angriffe, die jedoch spätestens an den beiden Torhütern endeten. In der 67. Minute ging jedoch ein Raunen durch das Rund, als der Unparteiische nach einem diskussionswürdigen Handspiel durch Philipp Lahm (der nachher beteuerte, daß er den Arm nicht in Richtung Ball bewegt hat) einen Elfmeter für die „grünen Jungs“ gab. Doch diesmal konnte Lehmann den Ball Doyles halten und ein Aufatmen ging durchs Stadion.
Zwanzig Minuten später, kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit, flankte der inzwischen eingewechselte David Odonkor einen Ball auf Lukas Podolski, den dieser mit einem gezielten Schuß ins linke Eck des irischen Tores beförderte! 2:1 für Deutschland! Noch während die Iren den neuen Spielstand betrauerten nutzte Bastian Schweinsteiger einen Fehlpass der Iren und schoss auf gut Glück aus rund 35 Metern Entfernung auf das irische Tor – und traf zum 3:1!
Die Nachspielzeit begann für die Deutschen so freudig wie die reguläre Spielzeit endete, denn nachdem der flinke Odonkor die letzte Ecke (von insgesamt sieben) herausholte, konnte Michael Ballack den hereinfliegenden Ball mit seinem Kopf ins gegnerische Tor schieben. Endstand 4:1 – und der Bundestrainer zeigte sich entzückt!


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