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Jens mobil — 25. August 2006, 18:51 Uhr

Post von betandwin bwin we win ( ?)




Heute bekam ich diesen Brief. Nur frage ich mich jetzt: Darf man dieses Angebot jetzt noch annehmen?

Die rechtliche Situation ist ja mehr als unklar. Es ist z.B. immer wieder interessant zu sehen, wie manche Fußballvereine der Bundesliga antreten und welche Bandenwerbung in den Stadien zu sehen sind. Beim Länderspiel Deutschland gegen Schweden konnte man anscheinend ohne Probleme Werbung für bwin machen, jetzt kommt Werder Bremen in die selbe Arena nach Gelsenkirchen Herne-West und das ganze ist verboten. Werder Bremen läuft daher heute abend mit we win auf. Da hoffe ich übrigens auch drauf – ich tippe auf ein 1:2 und damit auf drei Punkte für Bremen.

Zurück zum eigentlichen Thema: Interessanterweise stammt der Brief aus Österreich und nachträglich wurde das ganze in Deutschland nachfrankiert. Warum nur? Mag die Deutsche Post als Staatsunternehmen das nicht?

PS: Schade, dass ich kein Parlamentarier bin. Hätte ich deren Position, würde ich am liebsten dort wetten (2:1 für Borussia Dortmund) und mich selbst anzeigen um das ganze zu klären, denn dank EU-Recht ist das mit dem Verbot nicht wirklich klar.

Irgendwelche Parlamentarier hier unter den Lesern? Bevorzugt von den Jungen Liberalen bzw. der FDP – die haben sich ja gegen solch anachronistische Verbote ausgesprochen. Vielleicht sollte ich mal Johannes Vogel, den ich als Moderator einer Diskussion kennenlernte, dazu befragen…

PPS: Da ich in diesem Beitrag nur über die Problematik an sich berichte, ist wohl klar, dass es keine (gar bezahlte!) Werbung ist. Daher auch keine Links… via Handy ist das auch nicht sooo einfach bei der Eingabe.


7 Kommentare »

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  1. (1) Kommentar by dogfood @ 25. August 2006, 19:43 Uhr

    In der aktuellen c’t gab es ein Bericht darüber. Aus „Endverbrauchersicht“ ist es relativ unproblematisch weiterzuwetten. Angesichts der unklaren Rechtslage kann er sich auf „Verbotsirrtum“ berufen. Aber nach einem Verbot besteht kein Anspruch auf den Gewinn.

    Für Websitebetreiber interessant: wer auf seiner Website für BWIN & Co. wirbt, riskiert Abmahnungen wg. „unlauteren Wettbewerb“.


  2. (2) Kommentar by Jens @ 27. August 2006, 15:49 Uhr

    Danke für den Hinweis, muß ich die c’t nochmal durchblättern.


  3. (3) Kommentar by Daniela @ 28. August 2006, 02:06 Uhr

    Wie gut, dass ich meinen 10 Eur – Gutschein schon vor der WM erhalten und verbraten habe. Insgesamt habe ich noch nie eigenes Geld verwettet (das „Startkapital“ kam als Gimmick nach der Teilnahme an Raabs „WOK-WM“-Gewinnspiel) und werde es auch weiterhin so halten. Gewinne, die durchaus auch schon eingefahren wurden, hat mir die Frankfurter Eintracht das eine oder andere Mal zu nichte gemacht *g*


  4. (4) Kommentar by jooonas @ 28. August 2006, 15:55 Uhr

    Gestern habe ich in den Tagesthemen einen Bericht von diesen komischen Reiterfestspielen in Aachen gesehen. Und was hatten die Gäule für Decken umgehängt, wenn sie dem Publikum präsentiert wurden? Richtig, Decken mit nem schönen BWIN-Logo. Aachen gehört doch auch zu NRW, wieso dürfen die Reiter das und die Fußballer nicht? Verstehe ich nicht. Da scheinen Politiker doch auch nur solche Verfügungen zu erwirken, wo das Medieninteresse groß ist und eine Schlagzeile garantiert ist.

    Hier gibt’s noch einen interessanten Kommentar zu der ganzen Wett-Problematik:
    http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/artikel/701/83618/


  5. (5) Kommentar by Jens @ 29. August 2006, 15:20 Uhr

    @joonas:
    Da bringe ich gleich noch was zu. :)


  6. (6) Trackback by Pottblog @ 29. August 2006, 15:21 Uhr

    Polizei entschuldigt sich bei bwin-Jogger…

    Am Wochenende las ich es in der “Offline”-Ausgabe der Ruhr Nachrichten und dann auch bei Thomas Knüwer im Blog Indiskretion Ehrensache:
    Ein Jogger in Dortmund wurde plötzlich von einer Polizeistreife angehalten.
    Was dann geschah i…


  7. (7) Kommentar by Fritz Rühl @ 25. November 2006, 20:13 Uhr

    Trittbrettfahrer und Absahner sind in Deutschland unerwünscht. be win kann seine Taschenin Österreich voll machen , in Deutschland können wir unsere Steuergelder selbst verwalten.


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