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Jens Matheuszik — 21. Juli 2006, 15:18 Uhr

Sevenload macht einen auf Web 2.1 – ignoriert aber Mail 1.0 (aktualisiert)


Im neuen Interview-Blog Netzstimmen (powered by lumma.de) gibt es jetzt ein Interview mit Ibrahim Evsan von Sevenload. Da heißt es:

„Ibrahim Evsan: Insgesamt hat sevenload ein Team von 12 Mann. Jedoch machen wir nicht den Fehler der Web 1.0 / 1.5 Zeit, wo wir massenhaft Leute einstellen, die nichts zu tun haben. Es handelt sich bei den 12 Leuten um Experten rund um das Thema Web 2.0.

Oliver Gassner: Oh, das böse Wort auf dem mancher Journalist gerade rumhackt: Web 2.0.

Ibrahim Evsan: Jo, machen wir daraus, Web 2.1:)“

Das Interview erinnert mich wieder an Sevenload. Schon in vielen Blogs habe ich von diesem Dienst gelesen – dem „flickr-Killer“ und „YouTube-Substitut“ in einem. Und dann auch noch ein Projekt aus den deutschen Landen – das kann bei Serviceanfragen an sich nur hilfreich sein.

Im Kommentarbereich des Artikels Anti-Digg-Maßnahmen gab es eine Diskussion bzgl. der Restriktionen bei flickr und Sevenload wurde als Alternative empfohlen.

Ich besuchte daraufhin die Seite sevenload.de, schaute mir die Nutzungsbedingungen an (sind ja auf deutsch) und wunderte mich:
Nach deren Nutzungsbedingungen müßte ich theoretisch 250.000 Euro Strafe zahlen, wenn die Bilder meines flickr-Accounts dort veröffentlicht wären.

Das fand ich etwas … merkwürdig und mailte daraufhin am 27. Juni 2006 Sevenload diesbezüglich an, in dem ich die im Impressum erwähnte Mailadresse nutzte.

Bis zum heutigen Tag habe ich jedoch keine Antwort erhalten. Man sollte also vielleicht nicht nur auf Web 2.1 setzen, sondern auch Mail 1.0 berücksichtigen.

Nachtrag: Inzwischen hat Sevenload geantwortet! Näheres steht im Beitrag Sevenload reagiert und ich muß keine 250.000 Euro Strafe zahlen.


4 Kommentare »

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  1. (1) Kommentar by Stefan Evertz @ 23. Juli 2006, 23:44 Uhr

    Habe gerade die Nutzungsbedingungen (nochmals) gelesen und hätte da eine Nachfrage: Wie kommst du auf 250.000 EUR Vertragsstrafe bzw. wo steht dieser Passus?

    Neugierige Grüße

    Stefan


  2. (2) Kommentar by Michael Mending @ 24. Juli 2006, 19:48 Uhr

    Nein, das ist nicht so richtig, weil die 5000 Euro zahlt nur der, der Attacken auf das System macht. Wobei die Prüfbarkeit ja nicht einfach ist. Aber das ist nicht das Thema.

    Für andere Dinge zahlt man keine Geldstrafen. Steht aber bei fast allen anderen Anbietern genau so.


  3. (3) Kommentar by Jens @ 24. Juli 2006, 20:34 Uhr

    @Stefan / Michael:

    Also… ich zitiere mal:

    4. Inhalte

    […]
    Ebenfalls ist das Einstellen von Inhalten mit Bezug zu politischen Tätigkeiten, wie Parteiversammlungen, Demonstrationen, Flugblatt- oder Unterschriftenaktionen sowie die Abbildung von politischen Symbolen nicht gestattet.

    Der Nutzer darf keine Daten versenden oder auf einem Datenträger von sevenload speichern, die nach ihrer Art oder Beschaffenheit (z.B. Viren), Größe oder Vervielfältigung (z.B. Spamming) geeignet sind, den Bestand oder Betrieb der Services und Datennetzes von sevenload zu gefährden.

    Für jeden Fall der Zuwiderhandlung gegen vorstehende Verpflichtungen verspricht der Kunde die Zahlung einer Vertragsstrafe in Höhe von EUR 5.000,00 (in Worten: fünftausend Euro). Die Geltendmachung des Ersatzes eines weiteren Schadens durch sevenload ist dadurch nicht ausgeschlossen.

    […]

    In meinem oben verlinkten flickr-Account habe ich alleine 50 Bilder in Bildersets die politische Inhalte aufweisen. Insgesamt sind im gesamten flickr-Photostream von mir natürlich noch mehr Bilder mit politischen Aussagen zu finden. Kommt halt vor, wenn man z.B. Wahlkampfimpressionen bildtechnisch verewigt.

    Ich habe jetzt die Sevenload-Nutzungsbedingungen so interpretiert, daß mit der Aussage „Für jeden Fall der Zuwiderhandlung gegen vorstehende Verpflichtungen“ allgemein alle Regelungen unter Punkt 4 (Inhalte) fallen. Somit auch das „Politik-Verbot“ bei Sevenload.
    Alleine für meine flickr Sets mit eindeutigem politischen Inhalt wären dann bei 50 Bildern die genannten 250.000 EUR fällig.

    Mir ist natürlich klar, daß das so sicherlich nicht gemeint gewesen ist. Nichtsdestotrotz steht es so in den Sevenload-Bedingungen drin und es ist meiner Meinung nach undeutlich geregelt.

    Zwischenzeitlich habe ich dann auf meine Mail 1.0 auch eine Reaktion erhalten, ich werde dazu wohl später etwas kurz bloggen.


  4. (4) Kommentar by Mike Schnoor @ 25. Juli 2006, 17:16 Uhr

    Tja, ich glaube es wird Zeit dafür, dass Sevenload sich dann doch noch einmal den AGBs/Nutzungsbedingungen annimmt und diese auf den neuesten (sauberen) Stand bringt. Anscheinend verursachen einige Passagen darüber doch Kopfzerbrechen! 😉


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