Search:

Werbung:

Google+:

Archiv:


Jens Matheuszik — 7. Juli 2006, 10:36 Uhr

Im T-Punkt: Gewitter zerstört alle DSL-Anschlüsse von Olfen ?


DSL-SplitterVor zwei Tagen schrieb ich noch, daß man bei Gewitter den Computer ausschalten sollte.
Das habe ich ja indirekt auch gemacht – der Text an dem ich gerade arbeitete wurde am strom-autarken Notebook zu Ende geschrieben (faszinierenderweise hielt das Notebook länger als eine Minute durch – beim letzten dieser Einsätze war es schon nach 60 Sekunden Essig mit der mobilen Nutzung), zur Sicherheit habe ich jedoch auch DSL-Router & Co. vom Stromnetz getrennt.

Das habe ich wohl richtig gemacht:
Jenni schrieb in den Kommentaren zum zuerst verlinkten Artikel, daß die Internet-Hardware bei ihren Eltern beim Gewitter ihren Geist aufgegeben hat.

Ich selber war einen Tag nach dem Gewitter mit einem Kumpel beim nächstgelegenen T-Punkt – denn bei ihm und auch bei seinen Eltern hatte sich am nächsten Morgen (nach dem Gewitter!) jeweils der DSL-Router verabschiedet. Mutmaßlich auch jeweils die beiden DSL-Splitter…

Doch faszinierenderweise bestätigte die Telekom manch böse Gerüchte über deren Serviceproblematik nicht – er bekam anstandslos Austauschgeräte (zwar nicht die selben, weil die nicht auf Lager waren) mit und via Postversand wird demnächst die richtige Hardware zugestellt.

Wir waren direkt morgens – quasi zur Öffnung des T-Punktes – da und keine zehn Minuten später waren schon drei weitere Leute da, die ihre kaputte Internet-Hardware mitbrachten. Die kamen interessanterweise auch alle aus Olfen, woraufhin eine Mitarbeiterin des T-Punktes (sinngemäß) sagte:

Also inzwischen müssten ja alle DSL-Besitzer aus Olfen jetzt hier sein.

Da mußte ich dann aber widersprechen – bei uns klappt es ja ohne Probleme. Liegt jedoch sicherlich nicht daran, daß wir DSL nicht direkt von der Telekom haben, sondern daran, daß ich den Router rechtzeitig vom Netz getrennt habe.

PS: Das Bild des DSL-Splitters entstammt dem Wikipedia-Artikel Breitbandanschlusseinheit


3 Kommentare »

RSS-Feed für Kommentare zu diesem Artikel. TrackBack URI.

  1. (1) Kommentar by 50hz @ 7. Juli 2006, 11:06 Uhr

    Ah! Bei Euch also auch. Bei uns in der Straße hat es einen Baum zerlegt. Und ganz nebenbei zahlreiche Telefone, Computer und DSL-Hardware. Selbst unser halbes Haus ist betroffen.
    Wir gottlob nicht. Schwein gehabt.


  2. (2) Kommentar by Jens @ 7. Juli 2006, 16:20 Uhr

    Also soweit ich mich erinnern kann war es sogar noch zur guten alten Analogzeit so, das man während eines Gewitters nicht telefonieren sollte. Man konnte einen Schlag durchs Telefon bekommen da in der Telefonleitung auch Strom fliesst.

    Es grüsst herzlich Jens


  3. (3) Kommentar by Jens @ 8. Juli 2006, 17:42 Uhr

    @50hz:
    Einem Kollegen ist da auch was passiert, er konnte nichts ‚rausziehen, da er unterwegs war. Sowas ist ärgerlich.
    Habe mir heute im T-Punkt die mich anlachende Broschüre „Schutz vor Gewitter“ (oder so ähnlich) mitgenommen. Stand aber nichts wirklich interessantes drin (außer, daß man einen ISDN-NTBA nicht unbedingt ans Stromnetz packen muß).

    Für Bochum weiß ich jetzt schon, daß ich mir da solche Spannungsschutzsteckdosenleisten (was für ein Wort!) holen werde. Wobei die Möglichkeit das Telefonkabel mitzuversorgen mal eben eine Investition von 50,- € notwendig macht. :(

    @Namensvetter:
    Ja. Die Telekom gibt daher auch den Rat bei Gewitter den TAE-Stecker und alle Netzstecker zu ziehen. Nur dumm wenn man nicht da ist. Also doch eine SSDL (s.o.).


Schreib einen Kommentar

Line and paragraph breaks automatic, e-mail address never displayed, HTML allowed: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Mit dem Absenden eines Kommentars wird akzeptiert, dass der angegebene Name, die eMail-Adresse und die derzeit aktuelle IP-Adresse Ihres Internetanschlusses zusammen mit dem Kommentar gespeichert wird. Weiteres hierzu in den entsprechenden Datenschutzhinweisen.