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Jens Matheuszik — 26. März 2006, 21:48 Uhr

Küchenberatung: Erstes Licht (aktualisiert)


(aktualisiert am 29.03.2006 um 21.47 Uhr; siehe unten)

Ergänzend zu den beiden Beiträgen Küchenberatung: Licht und Schatten und Küchenberatung: Schatten kommt es jetzt endlich zum ersten „Licht“-Beitrag:

Gerade im Vergleich zu meinen negativen Erfahrungen (siehe Schatten) waren die anderen Erfahrungen deutlich besser:


Ich geb es zu – ich hab mich von der reißerischen Werbung dieses Möbelhändlers etwas locken lassen, denn dort wurde ein Flachbild-Fernseher gratis als Beigabe angeboten, wenn man über eine bestimmte Summe einkauft. Zwar ließ ich mich nicht so sehr blenden – aber ich sagte mir, dass im Zweifelsfall die Küche bei denen ruhig 200,- Euro mehr kosten könne als beim günstigsten Anbieter, denn dann hätte man ja einen Fernseher gleich dabei. Aber das sollte ganz anders kommen…

… erst einmal ging es ja um die Küche:

Der Berater führte durch die Ausstellung der Musterküchen und stellte diverse Küchentypen und einige Details vor. Nachdem ich mich dann für einen Typ (nicht Landhaus, eher modern, kein Hochglanz) entschieden hatte ging es an die Detailplanung.

Aufgrund der nicht gerade üppigen Größe der Küche (etwas über 6 m²) war schnell klar, dass es eine zweizeilige Küche werden soll. Natürlich sprach ich auch hier den Hochbackofen an, wobei mir hier der Berater erklärte, dass das zwar grundsätzlich kein Problem sei, aber dies a) aufgrund des Preises und b) aufgrund der Platzsituation nicht empfohlen wird. Schließlich würde man bei einer Trennung von Kochfeld und Backofen auch zwei Steuerungseinheiten brauchen, so dass das insgesamt teurer würde. Außerdem würde man auch etwas weniger Platz haben.
Von Argumenten lasse ich mich ja überzeugen – hier gibt es also deutliche Pluspunkte für die Beratung, ganz im Gegensatz zur ersten Beratung, wo man mir einfach nur sagte, dass ich einen Hochbackofen gar nicht benötigen würde.

Also flog dann der Hochbackofen aus der Planung heraus und es ging an die weiteren Detailplanungen.

Auch bei weiteren Details konnte der Berater einiges erklären:
So sind z.B. die beliebten Apothekerschränke nicht nur unheimlich praktisch sondern auch recht teuer. In so einer Küche wäre ein klassischer Apothekerschrank (recht schmaler Hochschrank) eher unpraktisch, da man in so einem engen Schrank nicht viel hineintun kann, da die meisten Sachen dann doch breiter sind. Statt des klassischen Apothekerschranks empfahl er normale Schränke, die teilweise auch Auszüge wie bei einem Apothekerschrank besitzen und in die dann auch z.B. Töpfe und Pfannen hineinpassen.

Die letzten Absätze fehlten… und folgen jetzt:

Am Ende der Planung stand dann ein Preis – rund 2.000 Euro mehr als eigentlich geplant. Das liegt aber zum größten Teil an dem Luxuswunsch namens Granit (für die Arbeitsplatten). Nichtsdestotrotz war die Beratung sehr gut – so habe ich es mir vorgestellt. Das komplette Gegenteil zu meiner ersten Erfahrung.

Was ich jedoch ein wenig lächerlich fand, war die Fernseher-Geschichte. Klang alles ganz gut – ab 2000 Euro Einkaufswert bekommt man einen Fernseher im Wert von 777 Euro, ab 3000 Euro für 999 Euro usw.usf.
Die Fernseher wurden prominent im Eingangsbereich vorgestellt und überall hingen Werbeplakate für diese Aktion. Natürlich gab es auch Kleingedrucktes, doch das klang eigentlich okay: Nur bei Neukauf und nicht bei reduzierter Ware.

Neukauf wäre ja an sich kein Problem gewesen – und eine preisreduzierte Küche, z.B. aus dem Prospekt (Abverkauf der Ausstellungsküchen), wollte ich auch nicht, da ich aufgrund der Raumverhältnisse eine individuell geplante Küche benötige. Doch wie mir der freundliche Berater erklärte ist natürlich jede Küche preisreduziert. Es zahlt niemand den normalen Preis, denn es gibt immer irgendwelche Block-, Wert-, Gerätrabattaktionen. Alleine beim Holzmaterial (den ganzen Küchenschränken usw.) hätte ich z.B. ohne Rabatt deutlich über 3.000 Euro zahlen müssen, nachdem das ganze „preisbereinigt“ wurde waren es deutlich unter 2.000 Euro.

Wahrscheinlich bekam man (Vergangenheitsform, da die Aktion inzwischen abgelaufen ist) den Fernseher nur, wenn man 2000 Besteckteile à 1 Euro gekauft hätte.


3 Kommentare »

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  1. (1) Kommentar by Daniela @ 29. März 2006, 11:50 Uhr

    Na endlich mal jemand, der was von seinem Job versteht!
    Nun bin ich aber mal gespannt – was soll es denn nun kosten? Und gibt es den Fernseher dazu?


  2. (2) Trackback by Pottblog @ 30. März 2006, 04:07 Uhr

    Küchenberatung in nur 100 Sekunden

    Nach dem ersten Lichtblick (der Artikel wurde übrigens heute aktualisiert, da der letzte Teil fehlte) gab es dann gleich einen weiteren, bei einem großen Möbelhaus im Ruhrgebiet:
    Ich erwähnte meine üblichen Wünsche, erklärte, dass ich die Wohn…


  3. (3) Kommentar by Jens @ 2. April 2006, 19:48 Uhr

    @Daniela:
    Der Fernseher-Absatz wurde inzwischen eingefügt.


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