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Jens Matheuszik — 20. März 2006, 22:25 Uhr

Deutsche Obrigkeitshörigkeit – oder Standortvorteil


die tageszeitungJeden Montag findet man in der taz (die tageszeitung) die Rubrik Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?, in der – wer hätt’s gedacht? – Friedrich Küppersbusch wichtige Fragen zur vergangenen Woche beantwortet.

Wer Friedrich Küppersbusch nicht kennt – seine Firma produziert z.B. die TV-Sendung maischberger (die erfolgreiche bei n-tv, nicht die ARD-Variante…) und er selber moderierte früher die Politsendung ZAK, die leider viel zu früh eingestellt wurde. Er hat es bei ZAK z.B. geschafft Jörg Haider zu entzaubern, aber auch eine amtierende Bundesministerin zum Heulen zu bringen… (seitdem tut mir Gerda Hasselfeldt leid).

In der aktuellen Ausgabe sagt er folgendes:

taz: In Frankreich demonstrieren seit Tagen die Studenten gegen den eingeschränkten Kündigungsschutz für Berufsanfänger. Geht es den Studis um die eigene Karriere oder erleben wir den Anfang einer neuen sozialen Bewegung?

Küppersbusch: Weder noch: Gegen die kontinuierliche politische Kultur unserer Nachbarn kann man die deutsche obrigkeitshörig nennen – oder Standortvorteil.

Demnach hat Deutschland doch noch Chancen in der Globalisierung… ;)

PS: Grundsätzlich (Ausnahmen bestätigen die Regel) wird am Ende der Rubrik die allerwichtigste Frage gestellt:

taz: Und was macht Borussia Dortmund?

Man merkt irgendwie, dass Küppersbusch in Dortmund wohnt und Geschmack hat! :)


3 Kommentare »

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