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Jens Matheuszik — 21. Januar 2006, 12:13 Uhr

Hoch und Tief: Haargel, Himbeerjoghurt und Klappkisten – was schief gehen kann, das geht schief…


Tja, gestern war ehrlich gesagt ein suboptimaler Tag – es fing eigentlich ganz harmlos an…

… nicht nur, dass ich erfolgreich (bis zum letzten Tropfen) testete, wieviel Liter Sprit noch in einen Wagen passen, wenn die Zapfsäule automatisch selber gestoppt hat (ca. 1,5 Liter), auch jobmäßig war es eigentlich wie immer – keine besonderen Vorkommnisse eigentlich. Bis auf die Tatsache, dass ich erfreut feststellen konnte, dass manche „Beschwerden“ sich doch lohnen. Da will ich aber nicht zu sehr ins Detail gehen – das wäre eine eigene Blogserie. 😉

Doch dann ging es los mit den Tiefs des Tages:

DSL-Probleme
Erst einmal versuchte ich bei einem Kollegen von mir sein DSL wieder vernünftig zum Laufen zu bringen.

Er hatte bisher immer die Telekom als Provider mit DSL 1000 mitsamt T-Online und einem recht teuren Zeittarif. Ich habe ihn von 1&1 überzeugt (aber auch die diversen Berichte über Probleme mit 1&1 hingewiesen), er hat dann sich gleich DSL 6000 und die sogenannte Deutschland-Flatrate geholt.
Anfangs (zwei, drei Wochen) klappte alles ohne Probleme (wenn man mal davon absieht, dass man nur dann seine eMails abrufen kann, wenn man auch das richtige Passwort verwendet…) – doch seit einiger Zeit meldete die Fritz-Box immer wieder irgendwelche Synchronitätsprobleme.

Zu Hause habe ich ein wenig bei Google gesurft und diese Seite gefunden. Spätestens seitdem ich von dem DSL-Trick mit dem Modem im Backofen gehört habe, bin ich unkonventionellen Tipps gegenüber aufgeschlossen. Doch leider half der Wechsel Fritz-Box -> Telekom-Modem -> Fritz-Box nicht wirklich.

Nachdem zwischenzeitlich auch zweimal Telekom-Techniker da waren, stellte sich heraus, dass entgegen der offiziellen Telekom- bzw. 1&1-Angaben anscheinend kein DSL 6000 bei ihm möglich ist, da die sogenannte Dämpfung einen Wert von über 24 dB hat.

Zumindestens weiß er jetzt, wo der T-DSL-Zugangsknoten ist – 1,4 km von seiner Wohnung entfernt. Und interessanterweise recht nahe zu einer Wohnung, die ich ggf. dort in meine Überlegungen eingeschlossen habe. Bei mir dürfte es also bessere Verbindungswerte geben. 😉

Bin mal gespannt wann – und ob – es demnächst wieder läuft, wenn er auf DSL 2000 heruntergeschaltet wird. Eine Angelegenheit die bei der 99 ct/Minute-Hotline ca. 13 Minuten gedauert hat…

Terminabsage
Am heutigen Samstag hätte ich eigentlich einen politischen Termin gehabt. Nicht dass ich mich darum gerissen habe, doch ich wurde gefragt, ob ich mitkommen würde und da das ganze nicht lange dauern sollte, habe ich zugesagt. Direkt nach dem DSL-Abenteuer erfuhr ich dann durch einen Anruf von mir, dass das ganze quasi abgesagt wurde. Aber nur für meine Person.
Hintergrund: Bei diesem Termin haben sich anscheinend soviele Leute angemeldet, dass man jetzt zerknirscht per eMail die einzelnen eingeladenen Leute bittet, ggf. mit weniger „Begleitung“ zu kommen.
Ich gehöre zu denen, die jetzt dadurch reduziert werden… 😉

Einkaufen
Danach ging es dann ans Einkaufen. Das war jetzt notwendig, nachdem ich jetzt schon zwei Tage in Folge nichts vernünftiges zum Frühstück hatte. Am Donnerstag fand ich keinen Joghurt und abends habe ich (laut Einkaufszettel um 19:58 Uhr) schnell noch eine Packung Müsli gekauft. Als ich dann gestern morgen das Müsli essen wollte, stellte ich fest: Keine Milch mehr da…

Da ich sowieso am Freitag oder Samstag noch was anderes kaufen wollte, habe ich direkt nach den DSL-Versuchen den nächstgelegenen real-Supermarkt gestürmt. Inzwischen hatte sich auch schon neben Milch, Joghurt & Co. eine umfangreiche Liste an zu kaufenden Dingen entwickelt, so habe ich z.B. von meinem Haargel nur noch ganz wenig, wie ich letztens beim Packen meiner Taschen für das Wochenende in Plaue feststellen mußte.

Akustisch wurde man schon einmal direkt im Inneren des Ladens vergewaltigt – denn „Oldie-Tom“ (oder so ähnlich) präsentierte mitten vor der eigentlichen CD-Abteilung seine Oldie-Hits. Das ganze sehr sehr laut und – noch viel schlimmer! – durch seine Moderation untermalt. Den Kommentar einer Kundin, auf die Frage, ob sie sich für die von ihm angebotene Musik interessiert

„Gott bewahre, nein!“

fand ich erheiternd. :)

Haargels
Beim Einkaufen bemerkte ich dann, dass ich manchmal doch recht konservativ bin:
Ich stellte überraschend fest, dass es mein bisheriges Haargel nicht mehr gibt. Das ist insofern schlecht, als dass ich genau dieses Gel sehr gerne genutzt habe, weil mir teilweise andere nicht so sehr gefallen haben. Ich hab halt normalerweise keine fünf verschiedenen Haargels im Vorrat.

Die von mir präferierte Sorte war Ultra Stark in dem Design der rechts abgebildeten Spender (rechterhand sind (von links nach rechts) Starker Halt und Wet Look abgebildet).

Stattdessen gibt es jetzt diese Spender im neuen Design – siehe links. Peppigeres Design – und beide nennen sich Ultra Stark. Ja welches ist jetzt das richtige?
Ich habe mich mal für das (linke, grüne) Styling Gel entschieden, denn (rot, rechts) Visual Effects klingt etwas hochtrabend…

Dann hätte ich beinahe im selben Supermarkt eine ganze Palette mit irgendwelchen Corn Flakes zum Einstürzen gebracht, weil ich – als ich einer älteren Dame, die mit ihrem Wagen einen Zick-Zack-Kurs fuhr, ausweichen wollte – eben jene Palette touchiert habe…

Parken
Zu Hause angekommen stellte ich fest, dass ich nicht direkt vor der Haustür parken konnte, was natürlich nervig war, da ich nach real noch schnell einen Besuch bei Aldi eingeschoben hatte und dort auch noch einen zweistelligen Betrag losgeworden bin. Der Kofferraum war recht voll – da hätte ich gerne direkt vor der Haustür geparkt. Was aber nicht ging, so dass ich etwas mehr laufen mußte…

Die „Einkaufsbox“
Eigentlich habe ich immer im Kofferraum eine faltbare Einkaufsbox (Klappkiste) drin. Da kann man bequem all die Sachen reintun die man einkauft und dann bequem in die Wohnung bringen. Zusammengeklappt nimmt sie auch wenig Platz in Anspruch.
Dumm nur, wenn man diese Box hochhebt und sie dann „zusammenbricht“ und alles runterfällt. :(

Der Himbeer-Joghurt
Netterweise brach die Box noch quasi über den offenen Kofferraum zusammen, so dass die gesamten Einzelteile in den Kofferraum fielen. Ich hätte übrigens nicht gedacht, wieviel Joghurt so in einem Becher ist. Denn einer von denen mußte natürlich bei dieser Aktion kaputt gehen und sein rotes Innere im Kofferraum verewigen.

Die Nachrichten
… dass ich dann im Laufe des Abends bei den Nachrichten im Fernsehen eingeschlafen bin und erst irgendwann nachts wieder aufwachte, vollendete das Tief dieses Tages…


1 Kommentar »

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  1. (1) Kommentar by Jenni @ 21. Januar 2006, 13:04 Uhr

    jaja, manchmal hat man solche Tage… und meiner gestern war zufälligerweise ähnlich depressiv wie deiner.


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