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Jens Matheuszik — 21. Januar 2006, 19:09 Uhr

Dumpfbacken in Oregon – oder die spinnen die Amis


Nein, das wird kein Amerika-Bashing, da ich eigentlich das Land mag. Natürlich gibt es dort Entwicklungen die mir nicht gefallen – aber das ist in anderen Ländern auch so.

Wenn ich jedoch manche Berichte lese, dann frage ich mich manchmal, welche Qualifikation man in den USA haben muß, um sich Journalist Herausgeber zu nennen:

Bei Edelramsch habe ich einen Link zu diesem „Beitrag“ des Chefredakteurs Herausgebers von ApplegateOregonNews gefunden.

Okay, bisher habe ich Oregon persönlich nur mit einem Gewürz in Verbindung gebracht, obwohl ich schon wußte, dass es einen entsprechendenBundesstaat der USA gibt – aber ich war nie dort.

Applegate selber kenne ich eigentlich nur in Form des Nachnamens – genauer gesagt in Form des Nachnamens von Christina Applegate, welche als Kelly „Dumfpbacke“ Bundy in der TV-Serie Eine schrecklich nette Familie auftrat.

Anscheinend kann die Bezeichnung Dumpfbacke auch problemlos im Zusammenhang mit den ApplegateOregonNews gebracht werden – schließlich beschwert sich der Chefredakteur dort über die Verleihung der Golden Globes und entdeckt dann plötzlich richtig investigativ folgendes:

Active members of the Hollywood Foreign Press Association. Not one American among them.

… und dann folgt eine Liste von ein paar dutzend nicht amerikanischen Jury-Mitgliedern (sogar acht die mit Deutschland in Verbindung gebracht werden).

Wenn man sich nicht schon anhand des Namens Golden Globes denken kann, dass das was internationales ist, hilft einem spätestens die Website der veranstaltenden HFPA weiter:

Q: What is the Hollywood Foreign Press Association?

A:
The Hollywood Foreign Press Association (HFPA) is a non-profit organization, the members of which are international journalists based in Southern California.
[…]

Muss man jetzt etwa im Verband der Auslandspresse Hollywoods eine Inländerquote einführen?


2 Kommentare »

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  1. (1) Kommentar by uwe @ 22. Januar 2006, 15:58 Uhr

    ich mag amerika eigentlich auch (immerhin lebe ich ja hier, bleibt mir gar nix anderes übrig), aber es macht schon einen grossen unterschied, ob man – wie ich – in philadelphia, in einer grossen stadt (75% wählten demokratisch) an der liberalen amerikanischen ostküste (für die westküste gilt das gleiche) lebt, oder im bible belt, wo christlicher fundamentalismus fröhliche urstände feiert und so langsam in die offizielle politik der republikaner diffundiert…


  2. (2) Kommentar by Jens @ 22. Januar 2006, 17:27 Uhr

    Wenn ich nach Amerika wollen würde, dann würde ich auch eher in so eine große Stadt ziehen. Wobei ich irgendwie Boston mag – ohne jemals da gewesen zu sein… komisch. 😉


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