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Jens Matheuszik — 14. November 2005, 21:29 Uhr

Flight Plan – Ohne jede Spur


Flightplan
Letzte Woche war ich im Kino – nicht nur um interessante Plakate zu erblicken, sondern auch um den Film Flight Plan – Ohne jede Spur zusammen mit einer Kollegin zu sehen.

Der Film begeisterte mich gleich von Anfang an – was daran lag, dass meine Aussage

„Die U-Bahn sieht aus wie in Berlin am Alexanderplatz. Mit der Linie 2 oder 5 bin ich damals [als ich in Berlin gewohnt habe] immer gefahren.“

wenige Sekunden durch ein Schild Alexanderplatz bestätigt wurde. Ab da hatte der Film schon einen Stein bei mir im Brett. 😉

Worum geht es eigentlich?
Jodie Foster spielt Kyle Pratt, die gerade ihren Ehemann verloren hat. Zusammen mit der gemeinsamen, kleinen Tochter Julia macht sie sich auf dem Weg von Berlin nach New York zu den Großeltern, wo der Verstorbene begraben werden soll. Die vergangenen Tage haben Kyle sehr mitgenommen, so dass sie kurz nach dem Checkin einschläft. Als sie wieder aufwacht ist die kleine Julia weg. Nur noch ihr Teddybär liegt auf ihrem Platz. Kyle sucht überall und kann sie an Bord des nigelnagelneuen Großraumflugzeuges (an dem zum Teil Kyle als Ingenieurin selbst mitgearbeitet hat) nicht finden.

Nach einer ausführlichen Suchaktion stellt die Crew jedoch fest, dass laut den Bordangaben Julia niemals an Bord war … das ganze sprich natürlich nicht gerade für die Reputation von Kyle, die von der Besatzung an Bord nicht wirklich für voll genommen wird.

Kyle merkt nun, dass sie auf sich selbst gestellt ist und versucht selber ihre Tochter zu finden und nutzt dabei all das Wissen, das sie als Flugzeug-Ingenieurin, die an genau diesem Flugzeugmodell mitgearbeitet hat, besitzt.

Mehr Details zur Geschichte…
… inklusive den Informationen, die man als potentieller Filmzuschauer noch nicht wissen will, gibt es direkt bei der Wikipedia.

Meine Meinung:
Mir hat der Film gut gefallen, die schauspielerische Leistung von Jodie Foster ist unübertroffen und man merkt im Kino gar nicht die einzelnen Logikfehler im Film – erst wenn man ein wenig Abstand gewinnt, fallen einem die Kleinigkeiten auf, die irgendwie unlogisch erscheinen. Auch manche Längen (vor allem am Ende des Films) sind in der Rückschau dann doch störender als beim ersten Ansehen.
Die Story lebt natürlich vor allem von dem Paradoxon, dass in einem an sich deutlich begrenzten Raum (einem Flugzeug) ein kleines Kind gesucht wird – und grundsätzlich kann ja eigentlich so ein Kind kaum an Bord (mitten in der Luft) verschwinden, so dass man als Zuschauer nicht weiß, ob nun eventuell Kyle das ganze vielleicht nur träumt.

Schön fand ich die Analogien bzw. Verbindungen ins „echte Leben“ – natürlich die U-Bahn am Alexanderplatz 😉 aber auch das Großraumflugzeug, was zwar vom Namen (E 474) her klar an Boeing erinnert, aber von der Konzeption her deutlich an den Airbus A380 erinnert.

Insgesamt gebe ich dem Film eine gute Note – schließlich hat er mich die ganze Zeit packend gefesselt und am Ende war ich von der Auflösung der Geschichte auch überrascht, wobei ich erfreut feststellen mußte, dass einige meiner Gedanken zum Fortgang der Geschichte auch vom Regisseur geteilt wurden… 😉

Andere Meinungen:
Faszinierend finde ich, dass Flight Plan einer der Filme der Kategorie „entweder oder“ zu sein scheint. Ich fand ihn gut, ich kenne jedoch genügend Leute, die ihn eher schlecht fanden. Zwischentöne habe ich bisher kaum vernommen.


1 Kommentar »

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  1. (1) Kommentar by liljan98 @ 15. November 2005, 00:50 Uhr

    ich kenne jedoch genügend Leute, die ihn eher schlecht fanden.

    Da hebe ich doch direkt mal die Hand :-) Ich fande ihn auch nicht so besonders, näheres steht im Blog (direkt verlinkt)


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