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Jens mobil — 23. September 2005, 15:53 Uhr

So sieht mein McFlurry aus…




Da fährt man von der Arbeit nach Hause und bekommt irgendwie Lust auf ein Eis – genauer gesagt auf McFlurry von McDonalds.
Das kann man bequem im Auto konsumieren, wenn man im Stop & Go-Verkehr bzw. an roten Ampeln steht – und das ist dann sogar legal im Gegensatz zur Handy-Nutzung.

Da ich mir dachte, dass es nett wäre, wenn ich frage, ob auch jemand anderes zu Hause was haben will frage ich nach und lasse daraufhin den ersten McDonalds auf meinem Heimweg links liegen, da es eine weitere Filiale gibt, die viel näher am Ziel liegt. Ist ja bei Eis vielleicht nicht ganz unwichtig.

Dann komme ich bei der zweiten Filiale an, sehe dass ganz viele Autos beim McDrive sind, aber noch mehr Kunden vor der Bestelltheke warten.
Also fahre ich dann auch in den McDrive (kann man wenigstens CD beim Warten hören) und hatte ca. sechs Autos vor mir.

Nach einer gewissen Weile näherte ich mich endlich dem Bestellschalter (der Golf vor mir konnte seine Bestellung schon äußern) und sah dann das Schild, das Schild, welches alle Träume zunichte machte:

Liebe Kunden,
aufgrund eines technischen Defektes gibt es leider kein Eis.

Wir bitten um Ihr Verständnis,

Ihr McDonalds-Team

Vor mir noch drei Autos (vor dem Golf waren noch zwei weitere), hinter mir mindestens vier Autos – und ich mittendrin und konnte noch nicht mal bestellen…

Als ich mich dem Bestellschalter näherte, wo ausnahmsweise mal jemand drin saß (ansonsten läuft das ja eher über Lautsprecher/Mikrofon ab), fragte mich die Verkäuferin was ich haben möchte:

Ich: „Eigentlich drei McFlurry, aber die gibt es ja nicht.
McD: „Ja, leider. Milchshake kann ich anbieten.“
Ich: „Ich soll aber drei McFlurry mitbringen, dann halt nichts.“
McD: „Tut mir leid.“

Ärgerlich nur, dass ich nicht aus der Schlange rauskam, was ich dann auch dementsprechend kommentierte:

Ich: „Als Anregung: Packen Sie doch das Schild, demnächst direkt an der McDrive-Einfahrt hin, dann braucht man nicht umsonst warten und kann weiter fahren.“

Während ich dann weiter fuhr und nur noch zwei Wagen vor mir hatte, kam die Systemgastronomiefachkraft zu meinem Fenster und meinte, ich würde aus Kulanzgründen ein kleines Getränk meiner Wahl kostenlos erhalten.

Das nenne ich dann mal Kulanz!

Zwar schaute man mich zu Hause komisch an, als ich das McDonalds-Eis präsentierte – und eine leere 0,3 l-Cola light präsentierte, da ich aber vorher noch bei unserer Eisdiele Halt gemacht hatte, konnte ich dann halt traditionelles Eis mitbringen – was in Wirklichkeit auch noch deutlich besser schmeckte!


3 Kommentare »

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