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Jens Matheuszik — 13. September 2005, 21:28 Uhr

Gerhard Schröder in Münster


Schroeder_in_Muenster_19Am gestrigen Montag war Bundeskanzler Gerhard Schröder zu Gast in Münster – der „Hauptstadt“ des Münsterlandes.

Von Bochum aus machte ich mich über die A 43 auf den Weg nach Münster – und lernte nebenbei quasi jede Autobahnbaustelle kennen – um dort den alten (und neuen) Bundeskanzler Gerhard Schröder mal wieder live zu erleben.

Doch bevor Gerhard Schröder von ca. 12.000 Zuschauern auf dem Domplatz begeistert gefeiert wurde, gab es einen Auftritt der Jazzkantine und eine lockere – aber auch inhaltliche! – Plauderei mit den Bundestagskandidaten aus dem Münsterland – auch meine Bundestagsabgeordnete Angelica Schwall-Düren war dabei.

Insgesamt gesehen hat mit der Auftritt sehr gut gefallen. Nicht nur, dass auch sehr auf Argumente und politische Inhalte (vor allem in der Plauderrunde) geachtet wurde, auch der Witz kam nicht zu kurz, wenn Gerhard Schröder z.B. gekonnt auf die vereinzelten Störer einging (die übrigens kein Deutsch können – denn es heißt wohl „DEINE“ statt „DEINIE“).
Gerhard Schröder zeigte sehr eloquent auf, warum er als Bundeskanzler wiedergewählt werden möchte und zeichnete ein deutliches Kontrastbild der Regierungspolitik zu einer Politik von Angela Merkel und Guido Westerwelle und dem „Professor aus Heidelberg“. Letzterer beschwerte sich ja, dass er jetzt plötzlich mit Kritik an seinem Modell leben müsse und in der politischen Wirklichkeit angegriffen wird – darauf erwiderte Gerhard Schröder zutreffenderweise:

„Wenn einem in der Küche zu heiß ist, dann darf man nicht Koch werden.“

Bilder von dem Wahlkampfauftritt gibt es in diesem flickr set.

Mehr inhaltliches über den Auftritt von Gerhard Schröder (leider habe ich gerade keine Zeit um mehr zu schreiben) gibt es bei politikinside und im Blog der NRW-SPD.


1 Kommentar »

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