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Jens Matheuszik — 10. September 2005, 20:58 Uhr

Schulfest beim St.-Antonius-Gymnasium in Lüdinghausen


Alte RauchereckeMein Abitur ist jetzt acht Jahre her – seitdem habe ich das St.-Antonius-Gymnasium (in Lüdinghausen) eigentlich nicht wieder gesehen.

Am heutigen Wochenende feierte der Förderverein der Schule sein Jubiläum und lud alle Ehemaligen ein – jedenfalls all die, die wohl noch postalisch zu erreichen waren. Mich erreichte so ein Brief nicht, meine Schwester (die drei Jahre vorher Abi gemacht hat) auch nicht – aber ihr Ehemann und damit mein Schwager hatte zum Beispiel eine solche bekommen. Ist halt von Vorteil, wenn man (bzw. die Eltern mit dem gleichen Nachnamen) die Adresse nicht ändert.

Zwar bin ich seit meinem Abitur hier schon oft wieder durch Lüdinghausen gefahren – an der Schule war ich jedoch nie. Irgendwie passte das zeitlich nie – und irgendwie fand ich das immer komisch, wenn man seine alte Schule noch einmal besucht.

Nur zu einem traurigen Ereignis war ich nochmal hier in der Nähe:

Es muss das Jahr 2000 gewesen sein (denn ich war studientechnisch gerade in Berlin an der Fachhochschule des Bundes) und wir hatten kurz vorher noch ein Klassentreffen unserer alten Klasse, mit der ich vom 5. bis zum 10. Jahrgang gemeinsam eben das „Anton“ besuchte. Leider konnte unser alte Klassenlehrer Dieter Schulte-Wörmann nicht vorbeischauen, da es ihm gesundheitlich nicht gut ging. Kurze Zeit später erreichte mich in Berlin der Anruf einer Mitschülerin, wonach ebendieser verstorben war. Trotz Berlin-Aufenthalt machte ich mich mit zwei Mitschülerinnen (quasi stellvertretend) für den Rest der alten „C-Klasse“ auf dem Weg nach Münster zum Friedhof und auf dem Rückweg auch wieder zum St.-Antonius-Gymnasium.

ChemieAber zurück zum eigentlichen Thema – zum Schulfest:
Es war wirklich interessant die alte Schule wieder zu sehen. Grundsätzlich hat sich nicht viel verändert, aber die zwischenzeitlich stillgelegte Aula wurde anscheinend zwischendurch renoviert (und durch einen Sponsorenlauf suchte man Geld für technisches Equipment), die alte Raucherecke fiel weg (Schulgesetzgebung sei Dank!) und im Inneren hatte sich auch sonst so einiges getan.

Auch einige Darbietungen wurden angeboten – zum Beispiel musikalische Darbietungen, eine simulierte Bundestagswahl, einen Chor, ein Volleyball-Turnier oder aber chemische Experimente (siehe Bild), bei denen man die Chemie aus der Sichtweise der modernen Hausfrau betrachtete.
Wobei mir letzteres Schlagwort ehrlich gesagt etwas zu oft erwähnt wurde… aber lustig war es dennoch und peinlicherweise musste ich einsehen, dass ich ja von gar nichts mehr in Chemie Ahnung hatte… obwohl ich doch zwei Chemie-Kurse parallel (Chemie normal und Chemie differenziert als Extrafach) hatte. Dass ein Freund von mir manche der Experimente vorab beschreiben konnte, liegt natürlich nicht daran, dass er so gut in der Schule aufgepasst hat, sondern auch im Studium mit Chemie in Berührung kam/kommt… (ob die Ausrede zieht?)

Es war schön wieder alle einen Teil der Lehrer wiederzusehen, mit denen ich mich dann auch gerne unterhalten habe. Natürlich ganz schlecht für die Lehrer, wenn man die fiese Frage „Wie heiße ich denn?“ stellt und die meisten halt dann doch nur das Gesicht kennen. Wobei ich auch nicht genau weiß, ob es so positiv zu beurteilen ist, dass meine alte LK-Lehrerin sofort wußte, wer ich war… 😉

Auch ehemalige Mitschüler habe ich natürlich getroffen. Leider nicht so viele, wie ich es mir vorgestellt hatte: Zwar wohnen doch noch einige in der Gegend, aber gekommen sind dann doch nur eine handvoll – von einer ehemals dreistelligen Stufe! Aber einige dachten ja dummerweise, dass dieses Treffen später im Monat ist.
Nicht nur Mitschüler aus der eigenen Stufe konnte man treffen, auch ältere und jüngere Schüler die vor einem selbst bzw. danach das Abitur gemacht haben. Was dabei sehr witzig war: Irgendwie hat man den Eindruck, dass man sich visuell gar nicht verändert hat. Eigentlich sahen alle so aus wie vorher.

PS: Idiotischerweise habe ich eine Kamera vergessen, so dass ich nur zwei Fotos mit meinem Handy gemacht habe – eines von der ex-Raucherecke, die früher eine Art Verschlag/Schuppen war und eines von den chemischen Experimenten.

PPS: Ich sollte meine Pläne zur Gestaltung einer Abi-Jahrgangs-Homepage mal wieder etwas aktiver betreiben. In zwei Jahren jährt sich das Abitur zum 10. Mal! Bis dahin sollte was aufgebaut sein – und die passende Domain habe ich ja auch schon. Nur dann kamen so dumme Kleinigkeiten dazwischen.


2 Kommentare »

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  1. (1) Kommentar by Rene Ludwig @ 16. März 2006, 18:36 Uhr

    hallo


  2. (2) Pingback by Großbrand des Aulatraktes des St.-Antonius-Gymnasiums in Lüdinghausen (mit Video) - Jens Matheuszik @ 24. August 2011, 07:11 Uhr

    […] gemacht habe, und die ich seitdem auch ein paar Mal besucht habe (siehe beispielsweise den Beitrag Schulfest beim St.-Antonius-Gymnasium in Lüdinghausen, wo man zum Teil auch etwas vom jetzt abgebrannten Trakt sieht oder aber den Beitrag zum […]


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