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Jens Matheuszik — 2. August 2005, 22:48 Uhr

Der Volker von der CDU im Kampf gegen die Tagebücher im Internet


Volker KauderDas ist der Volker, der Volker Kauder. Der ist ein ganz wichtiger Mann, der ist nämlich einer der größten Unterstützer und Mitarbeiter von der Angela Merkel.

Die Angela Merkel kennt ihr sicherlich. Das ist die, die im Herbst neue Bundesschröderin werden will, und die seit einigen Wochen in Zeitungen und Fernsehen immer ganz schön anzusehen ist, obwohl sie vorher nicht unbedingt die Qualifikation für die Miss Germany geschafft hätte.

Aber es geht vor allem um dies:

Da die Angela jetzt neue Bundesschröderin werden will, hat sie absolut keine Zeit (schreibt sie ja sogar in ihrem eigenen Tagebuch).
Deswegen hat sie den Volker, der hilft ihr bei der täglichen Arbeit. Denn die Angela hat echt viel zu tun!
Die ist nicht nur Chefin der gesamten CDU, sondern auch erster Häuptling der CDU’ler und ihrer bayerischen Freunde, die in Berlin (da wo früher die Love Parade war) unter der Reichstagskuppel arbeiten. Jetzt im Moment will sie aber als neue Bundesschröderin da rein und hat deswegen kaum Zeit. Sie hat ja nicht einmal Zeit für das gemeinsame Fernsehen mit dem jetzigen Bundesschröder – dem Gerhard.

Der Volker jedoch ist ein ganz patenter Kerl, der traut sich auch was. Der hat der Angela auch mal deutlich gesagt, dass Volkers Freunde den Ede aus Bayern für den besseren Bundesschröder als die Angela halten. Das ist aber schon ein paar Jahre her und jetzt spielt die Angela auch wieder mit dem Volker und lässt ihn für sich sprechen.

Der Volker hat jetzt für die Angela den Leuten von der Zeitung, vom Fernsehen und vom Internet erklärt, was die CDU denn alles vor der Kür des neuen Bundesschröders im Internet machen will. Eigentlich nur das, was auch die Freunde vom Gerhard machen – aber das ist ein anderes Thema.

Viel ist es was die CDU macht, doch etwas fällt auf: Tagebücher im Internet, wie sie neben Angela (insgeheim) selbst auch viele ihrer Freundinnen haben, will die CDU gar nicht. Das hat man jedenfalls den heiseren Computerexperten mitgeteilt:

Nichts hält man bei der CDU von Weblogs zur persönlicheren Wähleransprache. „Da gibt es einen großen Hype im Moment“, sagt der Marketingchef der Partei, Stefan Hennewig.

Doch das ist nicht alles! Der Stefan, das ist ein Freund vom Volker, der sich dolle mit dem Internet auskennt, der verdammt nicht nur die Tagebücher, sondern redet sogar von Fälschungen:

Von den CDU-Spitzenpolitikern werde es kein Weblog geben, erklärte Hennewig. Er glaube nicht, dass die Vorführpolitiker anderer Parteien tatsächlich ihr Wahlkampftagebuch selbst schreiben. „Daran kranken die gefakten Weblogs ein wenig“, konstatiert der Politmarketing-Experte. Man dürfe die Wähler auch nicht hinter Licht führen, pflichtete ihm Kauder bei: „Solide, anständig und korrekt muss es im Online-Wahlkampf zugehen.“

Das trifft sicherlich nicht nur Angelas Freundinnen (von oben), sondern auch alle ihre Freunde! Da sagt doch der Volker glatt, dass das nicht ernst gemeint ist von denen… also wirklich!

Ganz unlustig wird es, wenn dann noch die CDU’ler unter der Reichstagskuppel die Tagebücher im Internet loben!

Da sollte der Volker vielleicht der Angela, der Hildegard, dem Olav, dem Bernd, der Martina und der Ursula (gestrichen: die macht ja nicht mehr mit!) mal sagen, was er in Wirklichkeit von den Tagebüchern im Internet hält.


8 Kommentare »

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