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Jens mobil — 9. Juli 2005, 10:37 Uhr

SPD-Landesparteitag: Rede von Jochen Dieckmann




Nach der Begrüßung durch Harald Schartau und der Erledigung von Formalitäten (Tagesordnung usw.) fand die Rede vom designierten Landesvorsitzenden Jochen Dieckmann statt.

Wer bisher Dieckmann für keinen guten Redner hielt, der wurde jetzt eines Besseren belehrt:

Er schlug in seiner Rede von der verlorenen Landtagswahl in NRW bis hin zur wahrscheinlich kommenden Bundestagswahl. Er begrüßte ausdrücklich das Wahlmanifest der SPD und zeigte sich erfreut, über die Verknüpfung solidarischer Politik mit notwendigen Reformen.

Scharf griff er die CDU an, deren größte Disziplin es ja sei, ihre Inhalte zu verschleiern und die Verantwortung zu verweigern, wie sich am Beispiel der Praxisgebühr zeigt.

Auch den Talkshow-Revoluzzer Oskar Lafontaine ging er scharf an, da dieser einerseits versuche am rechten Rand zu fischen und sich auch in Zukunft – wie bisher – aus der Verantwortung stehlen möchte. Für Dieckmann steht das Kürzel WASG für

Wenig
Argumente
Schwache
Grundsätze

Dieckmann skizzierte seine Vorstellungen wie man aus der amtierenden CDU/FDP-Landesregierung ein kurzes Intermezzo machen könne und baute die anwesenden Parteitagsmitgliedern auf und warb um Zustimmung für das neue Arbeitsprogramm der NRWSPD „Wir kämpfen für eine Politik des sozialen Fortschritts“. Mit seiner argumentativ unterfütterten Rede baute er die – angesichts des NRW-Wahlergebnisses und der aktuellen Umfragewerte – teilweise nicht ganz so euphorischen Zuhörer auf.

Er schloss seine Rede mit einem Versprechen:

„Kämpft mit uns, damit die kommenden fünf Regierungsjahre der CDU eine Episode in NRW bleiben werden! Ich werde Euch dabei helfen!“

Update:

Den (zurecht) im Kommentar via eMail von Mathias bemängelten Zitatefehler habe ich korrigiert.


1 Kommentar »

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  1. (1) Trackback by NRWSPD Blog @ 9. Juli 2005, 13:40 Uhr

    Auch mal eine zweite Meinung einholen…

    Mit Entzcken haben wir gerade festgestellt, dass wir nicht die einzigen sind, die vom Landesparteitag bloggen. Auch der Pottblog und damit der Pottblogger berichtet live aus Bochum. Wenn ihr noch eine zweite Meinung einholen wollt, knnt ihr das dort …


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