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Jens mobil — 9. Juli 2005, 13:20 Uhr

SPD-Landesparteitag: Peer Steinbrück hält eine mitreißende Rede




Nachdem bei der Begrüßung von Peer Steinbrück schon langanhaltender Applaus und Standing Ovations das Bild des Ruhrcongresses in Bochum bestimmten, zeigte sich einige Zeit später, dass man diese Begeisterung auch noch steigern kann.

Peer Steinbrück wandte sich in einer Rede an die Gäste des Parteitages und fesselte damit die Zuhörer.

Seine Rede war offen und ehrlich und ging auch auf die Probleme des SPD-Wahlkampfes ein. Die Selbstkritik und die gut hergeleiteten Analysen zur vergangenen Landtagswahl trafen bei den Gästen auf Zustimmung.

Doch auch wenn er an kritischen Worten nicht sparte – oder gerade auch deswegen – begeisterte er die Gäste des Parteitages, da er es schaffte den Zuhörern neuen Mut zuzusprechen, in dem die SPD (auf Landesebene) sich in der Opposition erneuert und die Defizite der CDU/FDP-Regierung den Leuten im Lande klar macht, um sich dann für die nächste Landtagswahl optimal vorzubereiten.

Die Planung der vorgezogenen Bundestagswahl begrüßte er ausdrücklich und erklärte, dass er selber auch so entschieden hätte, da so eine monatelange Hängepartie bis in den Herbst 2006 vermieden werden soll, in der sich die Opposition aus wahltaktischen Gründen jeder vernünftigen Entscheidung entzieht.

Nachdem er dem kommenden – zu wählenden – Vorstand der SPD in NRW seine Mitarbeit in allen Fragen anbot, schloß er seine Rede mit folgendem Zitat von Herbert Wehner:

„Lerne aus Erfahrungen und verzweifele nie!“

PS: Das hier gezeigte Foto wurde nach der Rede in der Lobby des RuhrCongresses mit einem Handy („Da muss ich jetzt reingucken?“) gemacht.


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