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Jens Matheuszik — 21. Juni 2005, 20:26 Uhr

Neu im Kino: Batman begins


Batman BeginsNeu in den Kinos ist Batman begins mit Christian Bale als neuem Batman-Darsteller.
Der Film sieht sich als Teil 1 einer neuen Serie, d.h. er hat mit den bisherigen Batman-Verfilmungen nicht wirklich viel zu tun.

Sowohl bei Andree Hachmann als auch bei Anke Gröner wird der Film bewertet – eine Sache die mir übrigens schwer fällt:
Der Film war nicht wirklich schlecht, aber auch nicht wirklich überragend. Ich habe das Kino mit gemischten Gefühlen verlassen, da es neben vielen positiven Elementen auch einige herbe Negativpunkte gab.

Gefallen:

  • die Geschichte wie aus dem kleinen Master Bruce der flattrige Fledermausheld wird.
  • Christian Bale, der nicht nur als Batman, sondern auch als reicher Milliardär Bruce Wayne gut ‚rüber kommt.
  • die zum größten Teil guten Schauspieler; hervorheben möchte ich hier vor allem Michael Caine als Butler Alfred.
  • die teilweise vorhandenen lustigen Szenen, die manchmal zwar nur aus kurzen Zweizeilern bestehen, aber dennoch den manchmal etwas langen Film auflockern.

Mißfallen:

  • die Längen des Filmes: Der Film ist einfach an manchen Stellen zu lang.
  • die Martial Arts-Komponenten: Mag hipp sein, gefällt mir dennoch nicht. Abgesehen davon, dass ich am Anfang immer wieder auf Brad Pitt gewartet habe, da das alles an 7 Jahre in Tibet erinnerte.
  • Anleihen an Star Wars: Okay, vielleicht liegt es an Liam Neeson – aber irgendwie sehe ich ihn in diesem Film als Qui-Gon Jin aus Episode I; gerade seine „Trainingsstunden“ und philosophischen Sprüche (streiche „Macht“, setze „Angst“) erinnern irgendwie an die lucas’sche Space Opera.
  • die abstruse Geschichte: Nein, ich meine nicht allgemein die Batman-Story an sich, sondern die Story um die „Bösewichter“ im Film (ich will nicht zuviel verraten und befürchte auch, dass ich diese wirren Handlungselemente nicht korrekt im Sinne der Erfinder wiedergeben kann).
  • Katie Holmes: als ich heute las, dass die Schauspielerin und Freundin von Tom Cruise im nächsten Teil nicht mitspielen wird, fand ich das richtig gut. Sie passte einfach nicht in die Rolle als engagierte Staatsanwältin, sondern wirkte für mich immer wie eine billige „Hermine Granger“-Kopie.
  • die „Batman-Stimme“ von Bruce Wayne: wenn er wenigstens vor dem Mund einen Vocoder tragen würde okay, aber das tut er eben nicht und insofern passt es nicht, dass die „Batman-Stimme“ so komisch dröhnt.

Für eine Fortsetzung sind jedoch – bei genügend kommerziellen Erfolg – die Grundlagen gelegt, inhaltlich sind diese auch schon geplant (ich sage nur: „Commissioner Gordon“) – und ich denke schon, dass ich (zumindestens am Kinotag) auch den zweiten Teil mir anschauen werde.


2 Kommentare »

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