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Jens Matheuszik — 4. Juni 2005, 17:53 Uhr

Die Bahn und ich… Bahn-Tix nach Berlin


Festival Berlin05Am Wochenende vom 10. bis zum 12. Juni 2005 werde ich beim vom Projekt P organisierten Berlin 05 – Festival für junge Politik-Festival sein (siehe auch diese Beiträge im Pottblog), da ich da einiges für dol2day mit organisiere.

Die Anreise wird via Bahn erfolgen – denn im Rahmen des Festivals gab es eine Kooperation (diese konnte man nur bis zum 2. Juni 2005 nutzen), dass man für 29,- Euro hin- und zurück fahren kann.

Meine Erfahrung mit diesem sogenannten Bahn-Tix, wie diese Fahrkartenart bezeichnet wurde, will ich dann mal gerne schildern:

Vorweg möchte ich jedoch sagen, dass ich kein typischer Bahn-Fahrer bin und eigentlich immer lieber andere Verkehrsmittel benutze. Nun denn, 29 Euro für Berlin und zurück sind natürlich ein unschlagbares Argument (selbst via LIDL würde man mehr bezahlen), also habe ich mich entsprechend angemeldet.
Irgendwann dann kam auch die Mail in der mein Bahn-Code enthalten war, mit dem ich angeblich an jedem Bahn-Automaten mir das Ticket ziehen kann. Sofort die Gegenfrage: Warum geht das nicht via Internet? Ich kann mir auf der Website der Bahn sonst ja schließlich auch Tickets und Reservierungen ausdrucken, warum geht das hier nicht?

Egal, fährt man also zum nächsten Bahnhof in der Nachbarstadt und findet dann dort einen Automaten. Dort gibt man auf dem Touchscreen an, dass man gerne ein vorreserviertes Ticket abholen möchte. Dabei stellt man dann fest, dass wahrscheinlich aus „Demolierungsprävention“ der Touchscreen nicht sehr berührungsempfindlich (und auch nicht sehr genau) ist und immer sehr „feste“ Eingaben erfordert.

Nächste Enttäuschung: Für die Eingabe des Bahncodes wird natürlich nicht das extra Zahlen-Display (mit dem man mittels ec-Karte und PIN-Code zahlen kann) benutzt, sondern auch der Touchscreen. Was natürlich dann besonders toll ist, ist die Tatsache, dass ähnlich wie bei der PIN-Eingabe an einem Geldautomaten die Zahlen nicht im Klartext sondern als Sternchen angezeigt werden. Aufgrund der etwas kleinen Bildschirmtasten für die Zahlen, der leichten Ungenauigkeit des Touchscreens ist das schon eine Art Glücksspiel den richtigen Code einzugeben – eben weil man halt nicht sehen kann, welche Zahlen das Gerät angenommen hat.

Aber überraschenderweise hat es dann doch geklappt – Ernüchterung jedoch, denn als Verbindung stand dort etwas von München – Berlin – München. Sicherlich ist München auch eine Reise wert, ich will aber von Dortmund nach Berlin und nicht von München aus. Habe ich vielleicht eine falsche Nummer eingetippt und irgendein vorreserviertes Ticket erwischt, was jemand für die Fahrt von München nach Berlin und zurück geordert hat? Naja, das wäre ja ein Zufall… aber ich riskiere es einfach mal und drucke mir das Ticket aus.

Überraschenderweise ist es dann doch kein Ticket von und nach München, sondern von und jedem Bahnhof Deutschlands nach Berlin. Genau das was ich haben will. Glück gehabt!

Doch – auch wenn ich nicht so häufig Bahn fahre – weiß ich, dass man auf jeden Fall auch eine Sitzplatzreservierung durchführen sollte. Und genau das versuchte ich dann auch. Der Automat war da sogar relativ intelligent und wußte schon beim Tippen des Buchstabens „D“, dass ich Dortmund meinte und bei „B“ war er schon auch bei Berlin und bot jeweils die für mich in Frage kommenden Bahnhöfe (Hauptbahnhof bzw. Ostbahnhof) an. Danach ging es dann um Sonderwünche – als Nichtraucher habe ich zwar nix gegen Raucher, aber man sitzt doch lieber im Nichtraucher-Abteil und außerdem wäre es mir lieb, wenn ich an einem Tisch sitzen könnte – denn dort gibt es auf alle Fälle Strom. Das alles (und noch viel mehr: am Gang, am Fenster) konnte ich schön auswählen und am Ende zeigt er mir die Verbindung an, inklusive dem (sinngemäßen) Hinweis Ihrem Wunsch konnte nicht entsprochen werden, daher wurde er verändert.
Ja liebe Bahn, wäre es denn so viel Aufwand gewesen jetzt noch anzugeben, was geändert ist? Leider steht das da nicht bei – da jedoch der richtige ICE anscheinend auch noch nach der Veränderung angegeben ist, habe ich das mal akzeptiert. Bei der Rückfahrt natürlich das gleiche.

Und obwohl SPIEGEL ONLINE berichtete, dass man erst ab dem 12. Juni 2005 im Internet und am Automaten für die Platzreservierung zahlen muß, mußte ich es schon jetzt. Nun gut, da der Ticket-Preis eh schon günstig ist, kann man ruhig noch 6,- Euro für die Reservierungen zahlen.

Jetzt bin ich nur mal gespannt was genau ich für eine Reservierung habe – aus den Platznummern kann man ja nicht wirklich erkennen, ob es nun Ruhe-Zone (handyfrei) oder nicht, mit Tisch oder nicht ist.


1 Kommentar »

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  1. (1) Trackback by Hanno's blog @ 10. Juni 2005, 16:09 Uhr

    Projekt P – Berlin05, festival for youth politics

    Yesterday I arrived at the Berlin05, festival for youth politics at the FEZ in the Wuhlheide in Berlin. After everyone found his submission in the spam-folder, everyone managed to get his ticket from the Deutsche Bahn and the weather is really bad; the fe


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