Pottblog unterstützen?

Werbung:

Search:

Blog-Tipp:

Google+:

Facebook:

Hier blogge ich auch:

Archiv:


Achim Hepp, Jens Matheuszik, Christina Quast & Sonja Rümenapp — 2. Dezember 2013, 06:23 Uhr

Carrie – die 2013′er Neuverfilmung des Stephen King-Romans kommt am Donnerstag in die Kinos


Carrie_Sony_Pictures_Filmplakat

Das schüchterne Mädchen Carrie (Chloë Grace Moretz) hat es nicht wirklich leicht im Leben:

Ihre Mutter Margaret (Julianne Moore) ist eine religiöse Fanatikerin (und wie fanatisch sie ist, kann man in der ersten Szene, die zur Geburt von Carrie spielt, sehen), die ihrer Tochter quasi nichts erlaubt.

In ihrer Schule wird Carrie von ihren Mitschülern – im positiven Fall – gemieden bzw. – im negativen Fall – gehänselt und gemobbt.

Carrie_Sony_Pictures_Szene_1

Das ganze eskaliert eines Tages als Carrie nach dem Sportunterricht unter der Dusche zum ersten Mal ihre Menstruation hat und – nicht weiß – da sie von ihrer Mutter darüber nicht aufgeklärt wurde – was da passiert und befürchtet zu verbluten.

Ihre Mitschülerinnen helfen ihr jedoch nicht, sondern machen sich weiter lustig über sie, bis die Sportlehrerin eingreift und ihr hilft.

Carrie_Sony_Pictures_Szene_2

Nachdem – gegen Carries Willen – ihre Mutter von dem Vorfall informiert wurde, wird sie von ihr abgeholt und muss sich zu Hause eine Moralpredigt über ihre Verfehlungen und Sünden anhören.

Die Sportlehrerin versucht den Mitschülerinnen von Carrie klar zu machen, dass sich so etwas nicht gehört, doch das auferlegte Straftraining gefällt nicht allen. Insbesondere das Mädchen Chris (die hauptsächlich für die Hänseleien verantwortlich ist und sogar ein Video von Carrie unter der Dusche bei YouTube hochlud) zeigt sich uneinsichtig und bekommt daher für den anstehenden Schulball ein Verbot.

Carrie entdeckt zwischenzeitlich, dass sie anscheinend ganz besondere telekinetische Fähigkeiten hat, die sie versucht zu beherrschen.

Währenddessen entscheidet sich Sue, eine weitere Mitschülerin, Carrie beizustehen. Da sie gemerkt hat, dass Carrie sich anscheinend für Sues Freund Tommy interessiert, überredet sie ihren Freund Carrie zum Abschlussball einzuladen.

Carrie_Sony_Pictures_Szene_4

Wem die ganze Geschichte bekannt vorkommt – das ist kein Zufall oder Irrtum: Es handelt sich hierbei um die Neuverfilmung von Carrie – Des Satans jüngste Tochter, der 1976 gedrehten Verfilmung des Romanes Carrie von Stephen King.

Mein Fazit zu “Carrie”:

Also als erstes frage ich mich natürlich nach dem Sinn:

Das Original ist zwar einige Jahrzehnte alt, aber dennoch ein guter Film. Insofern frage ich mich schon, warum es den Bedarf an einer solchen Neuverfilmung gibt. Doch sicherlich nicht nur, um das Potential von Mobbingvideos auf YouTube zu dokumentieren (wiewohl ich mich da auch frage, ob ein solches Video lange auf YouTube bleiben würde…).

Doch ungeachtet dessen ist Carrie kein schlechter Film, der insbesondere von der guten schauspielerischen Leistung insbesondere von Julianne Moore lebt. Die stellt die verstörende Margaret sehr gut da und das eine oder andere Mal will man gar nicht wirklich hinschauen, was sie da so macht.

Insgesamt gebe ich dem Film aber nur 6 Punkte – einfach weil er schlicht und ergreifend nicht unbedingt “notwendig” ist, vor allem wenn man das Original kennt oder gar schon als Film zu Hause hat. Schaut man sich hingegen beide Filme kurz hintereinander an, stellt man schon Unterschiede fest – aber meiner Meinung nach keine entscheidenden.

Carrie_Sony_Pictures_Szene_3

Das Fazit von Sonja dazu:

Das Original der beiden Filme basiert bekanntlich auf dem gleichnamigen Roman von Stephen King.
Dieser ist – auch über das Horror-Genre hinaus – einer meiner Lieblingsautoren. Beim ursprüngliche Film von 1976, der hervorragend war, brillerte vor allem Sissy Spacek als Carrie.

Daher war ich gespannt wie die Neuauflage bei mir ankommt. Allen denen es genauso oder ähnlich geht, kann ich beruhigen. Dieser Film hat wenig mit dem von 1976 zu tun. Die Basisgeschichte ist zwar ähnlich, aber die Sichtweisen usw. sind anders.
Diese Art und Weise war auch spannend. Für mich wurde die Spannung hauptsächlich durch die Figur der Mutter von Carrie getragen. Diese wird von Julianne Moore dermaßen gut und horrormäßig gespielt, dass ich mir tatsächlich ab und an die Hand vor Augen halten musste. Die anderen Schauspieler sind auch gut, aber sie ist herausragend.

Die damalige Version fand ich als Gesamtkunstwerk besser und die heutige Carrie kommt nicht ansatzweise an Sissy Spacek dran. Aber da dieser Film mich gruselte, überraschte und vieles mehr gebe ich ihm 7 von 10 Punkten. Eigentlich wären es nur 6 gewesen, aber der eine ist für Julianne Moore.

Offizielle Trailer zu “Carrie”:


2 Kommentare »

RSS-Feed für Kommentare zu diesem Beitrag. TrackBack URI.

  1. (1) Pingback by Der Ruhrpilot | Ruhrbarone @ 2. Dezember 2013, 09:04 Uhr

    […] Kino: Carrie – die 2013′er Neuverfilmung des Stephen King-Romans kommt am Donnerstag in die Kinos…Pottblog […]


  2. (2) Kommentar by Katja @ 4. Dezember 2013, 16:55 Uhr

    Hallo,

    das ist ja gut zu wissen. Der Film, also das Original ist von ´76 und ich frage mich natürlich auch, warum nochmal, bzw. neu verfilmen?

    Aber ehrlich gesagt, der Film hatte schon was, also der alte, aber gut zu wissen, dass es ihn neu aufgelegt gibt. Der ist nicht wirklich was für´s Kino, aber wenn er auf DVD bzw. Blu-ray kommt, dann kann man sich das ja mal ansehen.

    Es sei denn, man rät einem schon vorab davon ab…

    Gruß


Hinterlasse einen Kommentar

Line and paragraph breaks automatic, e-mail address never displayed, HTML allowed: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Mit dem Absenden eines Kommentars wird akzeptiert, dass der angegebene Name, die eMail-Adresse und die derzeit aktuelle IP-Adresse Ihres Internetanschlusses zusammen mit dem Kommentar gespeichert wird. Weiteres hierzu in den entsprechenden Datenschutzhinweisen.