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Achim Hepp, Jens Matheuszik, Christina Quast & Sonja Rümenapp — 21. Februar 2013, 06:23 Uhr

Der Hypnotiseur startet heute in den Kinos: Schwedischer Krimi, der eher ins ZDF als auf die Leinwand passt


Basierend auf dem gleichnamigen Roman Der Hypnotiseur von Lars Kepler führt uns dieser Film nach Stockholm. Hier wird frühmorgens der von der Wallander-Serie bekannte Mikael Persbrandt (in seiner Rolle als Erik Maria Bark) von der Polizei geweckt.

Ein unglaubliches Drama hatte sich zugetragen – ein Sportlehrer wurde brutal durch zahlreiche Messerstiche am Arbeitsplatz umgebracht und als Kommissar Joona Linna (Tobias Zilliacus) an dem Haus des Sportlehrers ankommt, sieht er ein regelrechtes Massaker: Auch die Mutter der Familie und die Tochter wurden auf bestialische Weise umgebracht nur der schwer verletzte Sohn Josef (Jonatan Bökman) hat es geschafft.

Josef liegt im Koma und um Hinweise auf den Täter zu bekommen soll er vom Hypnotiseur Erik Maria Bark unter Hypnose befragt werden. Zwar erinnert sich Josef unter Hypnose an einzelne Details, aber richtige Schlüsse kann die Polizei noch nicht ziehen. Bark muss auch die Hypnose dann abbrechen, da sich der Gesundheitszustand des Jungen verschlechtert.

Mit seiner Frau hat Bark einige Eheprobleme aufgrund seiner unsteten Art und so nimmt er um trotz seiner Seelenqualen zur Ruhe zu kommen Schlaftabletten. Dadurch bemerkt er nicht, dass nachts jemand bei ihm einsteigt, seine Frau Simone betäubt (die sich nachher an nichts mehr erinnert) und seinen Sohn Benjamin entführt! Das einzige was die beiden Eheleute finden ist die eindeutige Botschaft, dass er mit der Hypnose Schluss machen soll oder aber Benjamin stirbt!

Bark versucht herauszufinden, wie es zu der Verbindung zwischen seiner Hypnose von Josef und der Entführung seines Sohnes kommen konnte und versucht gemeinsam mit der Polizei nicht nur das Gewaltverbrechen aufzuklären, sondern auch ein weiteres Gewaltverbrechen zu verhindern…

Mein Fazit zu “Der Hypnotiseur”:

Mal wieder eine Bestsellerverfilmung (Der Hypnotiseur von Lars Kepler), wo ich vom eigentlichen Werk bisher nichts gehört habe. Dabei bin ich eigentlich schon ein Fan von schwedischen Krimis. Wenigstens kam mir sofort der Schauspieler Mikael Persbrandt, der den Hypnotiseur Erik spielt, bekannt vor – denn der ist mir in seiner Rolle als Gunvald Larsson aus der TV-Reihe Kommissar Beck bekannt.

Doch das ist schon fast das einzige positive an dem Film, was ich aufzählen kann. Die Geschichte (von der natürlich in der obigen Beschreibung nicht zu viel verraten wurde) ist zum Teil etwas abstrus und wirkt eher unglaubwürdig. Außerdem erweckt der Film bei den ersten Szenen (die eher blutig sind) einen anderen Eindruck als dann nachher der Verlauf des Filmes wirklich bringt. Wobei das jetzt nicht unbedingt negativ sein muss.

Aber im Grunde genommen habe ich mich die ganze Zeit gefragt, warum dieser Schweden-Krimi auf der großen Kinoleinwand und nicht am Wochenende im ZDF läuft, wo er meiner Meinung nach als eher langgezogene Krimifolge doch eher hingehört.

Insgesamt gebe ich ihm 4 von 10 Punkten.

Das Fazit von Achim dazu:

Jo … hier wird bei mir jedes Klischee eines Schweden-Krimis erfüllt. Also das was ich mir so einbilde, bin da nicht so bewandert und hab Vorurteile. ;) Ansonsten eine ordentlich blutige Sache und irgendwie bin ich nicht warm damit geworden, kein Wunder bei der kalten Atmosphäre. Einzig Lena Olin mal nach Jahren wieder auf der Leinwand zu sehen war ganz interessant. Die ist ja fein für ihr Alter gealtert, Respekt. Das war es dann aber auch, ich bin nie in die Story eingestiegen und hab eigentlich nur das Ende abgewartet. Um ein weiteres Klischee rauszuholen, so stell ich mir auch nen Tatort im Ersten vor. Auch da bin ich nicht so bewandert und hab Vorurteile. Aber zumindest letztes mal einen gesehen, der kam mir ähnlich abstrus (und auch blutig) vor. Muss man nicht gucken. kann weg. Also nicht der Tatort, sondern der Hypnotiseur. 4 von 10 Punkten gibt es für die gute Handwerkskunst, mehr ist nicht drin.

Das Fazit von Sonja dazu:

Eigentlich sehe ich ganz gerne mal einen Schwedenkrimi und bin ein Fan von den skandinavischen Autoren wie z.B. Håkan Nesser, Jussi Adler-Olsen uvm. Als Kinoformat war mir das jedoch neu. Der Film als solches war aber sofort als sein Genre zu erkennen und das mit solider Handwerkskunst. Nach einem blutigen Start, der viel mehr versprach als gehalten wurde, kam dann nur noch Mist.
Die Story ist verworren und an vielen Stellen nicht schlüssig. Die Dialoge haben mich fürchterlich genervt und die Dramaturgie war ziemlich langweilig. Die Schauspieler waren ganz gut.
Ich fragte mich, wie auch schon Jens, warum der Film als Kinofilm gebracht wird. Selbst daheim auf er der Couch hätte ich umgeschaltet. Achim muss ich wiederum Recht geben, was den Vergleich mit einem Tatort anbelangt. Es gab schon öfter Tatorte die genauso schlecht waren;-)

Punkte? Na, ganz, ganz knapp 4 von 10 Punkte.

Trailer zu “Der Hypnotiseur”:

“Der Hypnotiseur” im Podcast Schneakers

Aller Voraussicht nach, wird am kommenden Donnerstag die 4. Ausgabe des neuen Podcasts Schneakers, dem kinofil.me-Podcast, aufgezeichnet.

In dieser werden wir dann sicherlich auch zu “Der Hypnotiseur” das eine oder andere Wort verlieren – neben diversen anderen Filmen, die wir in letzter Zeit gesehen haben.

Übrigens: Unter @schneakers kann man unserem Podcast-Projekt auch direkt bei Twitter folgen. Im Zweifelsfall erfährt man dort als erstes, wann es etwas neues gibt. :)


2 Kommentare »

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  1. (1) Kommentar by Rate mal... @ 20. Mai 2013, 17:09 Uhr

    Vom Film habe ich nur den Anfang gesehen, und begeistert war ich nicht gerade. Tja, dafür habe ich aber das Buch gelesen. Darin kommen die Emotionen besser rüber, ich hab mitgefiebert und fand Joona nach den ersten paar Seiten sehr sympathisch. Okay Leutem liest lieber das Buch, das ist 1000x besser. Und wer das hier gerade vor den Augen hat, sollte ZUERST das Buch lesen und DANACH den Film anschauen.
    Liebe Grüße noch
    ???


  2. (2) Kommentar by Jens Matheuszik @ 5. August 2013, 12:40 Uhr

    @Rate mal… (1):
    Ja, das dürfte eigentlich bei fast vielen Verfilmungen von Büchern der Fall sein, dass das eigentliche Original viel besser ist.


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