Search:

Werbung:

Google+:

Archiv:


Jens Matheuszik — 31. Juli 2012, 14:46 Uhr

Test des Nike+ FuelBand (2. Update: nur in den USA und UK erhältlich; Start in Deutschland erst ab 2013!)


Nike+ FuelBandSchon seit einiger Zeit ist Nike dafür bekannt, dass es neben den üblichen Sportartikeln auch solche Produkte anbietet, die eine Verknüpfung mit der Elektronik anstreben. So gibt es z.B. mit Nike+iPod) einen Sensor, welchen man in seinen Sportschuh einsetzen kann, um die Entfernung und Geschwindigkeit einer Joggingrunde aufzuzeichnen. Die Daten kann man dann für sich im stillen Kämmerlein behalten, oder aber via Web und App auch Freunden zukommen lassen.

Das Nike+ FuelBand (siehe Abbildung der Verpackung) ist eines der neuesten Geräte aus dem Universum von Nike+ – und eines der (noch) eher selteneren, da es eine künstliche Verknappung in Verbindung mit einer Marketingkampagne gibt. Da es jetzt endlich auch das Nike+ FuelBand mehr oder weniger offiziell in Deutschland gibt, möchte ich meine bisherigen Erfahrungen damit (ich habe das Nike+ FuelBand seit meinem USA-Aufenthalt im März 2012) hier im Rahmen einer Art Testbericht schildern.

Nachtrag: Inzwischen ist das FuelBand nicht mehr in Deutschland erhältlich! Details dazu weiter unten…. Schade – als der Beitrag geschrieben wurde, da gab es die Bestellmöglichkeit noch.

Was ist das Nike+ FuelBand?

Nike+ FuelBand: Stats/Daily GoalBeim FuelBand handelt es sich um einen Beschleunigungsmesser in Form eines Armreifens, den man um das Handgelenk herum trägt und der die Aktivitäten misst und in die Einheit der sogenannten NikeFuel-Punkte umrechnet. Nebenbei zeigt das FuelBand auf Knopfdruck auch die Anzahl der gelaufenen Schritte an, errechnet wieviel Kalorien dadurch verbrannt wurden und zeigt (aber nur via App bzw. Web) an, welche Strecke man zurückgelegt hat. Die Anzeige erfolgt dabei über eine LED-Leiste bestehend aus 100 weißen LEDs und einer drüberliegenden farbigen LED-Reihe (von rot über orange und gelb nach grün).
Schlussendlich ist das Nike+ FuelBand auch eine modern aussehende Uhr – und ungefähr so (mit dem Abschluss) wird das ganze auch auf der Verpackung beschrieben.

Das FuelBand, welches es in drei verschiedenen Größen gibt (wobei im Lieferumfang auch noch jeweils zwei unterschiedlich große Verlängerungsstücke sind), ist ein ca. 1,5 cm breiter matt schwarzer Armreifen der nur einen Knopf hat und dessen Schließmechanismus auch gleichzeitig der USB-Anschluss für den Rechner ist. Über die USB-Schnittstelle wird auch der interne Akku aufgeladen, der normalerweise einige Tage hält.

Erste Schritte1 mit dem Nike+ FuelBand

Nike+ FuelBandWenn man das Nike+ FuelBand das erste Mal in Betrieb nimmt (und man nicht gerade die Hilfe von freundlichen Nike-Mitarbeitern hat, die einen durch die Einrichtung führen), dann legt man sich erst einen Account auf der Seite nikeplus.com an, bei dem man auch persönliche Daten angibt – so beispielsweise die Größe und das Gewicht. Denn logischerweise hängt der Energieverbrauch einer absolvierten Wegstrecke auch von der jeweiligen Konstitution ab – denn dass eine Person von 1,90 m und einem Gewicht von 80 kg vermutlich bei einem Marathon weniger verbrennt als jemand mit 1,60 m Größe und 100 kg dürfte auf der Hand liegen.
Die bereits oben erwähnten NikeFuel-Punkte versuchen dabei eine Vergleichbarkeit herzustellen – ob das wirklich stimmt, sei nun mal dahingestellt.
Über die Internet-Seite kann man sich auch das Programm herunterladen, mit dem man das Nike+ FuelBand konfigurieren kann (Linkshänder, Rechtshänder usw.), die Firmware aktualisieren etc.pp.
Man setzt sich ein tägliches Ziel von zu erreichenden FuelPoints und eigentlich kann man jetzt schon anfangen das Nike+ FuelBand zu tragen und zu bewegen. Sollte man jetzt schon auf dem FuelBand eine blinkende Batterie sehen, sollte man jedoch lieber erstmal das ganze via USB-Verbindung aufladen.

Sobald man das FuelBand trägt messen die drei eingebauten Geschwindigkeitssensoren die Aktivitäten und bilden daraus dann die entsprechenden NikeFuel-Punkte.

Lieferumfang

Nike+ FuelBandBei der Verpackung hat sich Nike ein Vorbild an Apple genommen – selbst das Öffnen derselbigen (das sogenannte “Unboxing”) wirkt durchdacht und edel. In der wie ein Buch aufklappbaren Verpackung ist rechts das Nike+ FuelBand eingelegt, während man links erstmal eine Kurzanleitung sieht, die die Schritte Anmeldung/Download, Aufladen, Laufen noch einmal kurz zeigt. Diese Kurzanleitung kann man nach links “umblättern” und sieht dort eine schematische Darstellung wie man mittels der Verlängerungsstücke das Nike+ FuelBand seinen individuellen Wünschen anpassen kann. Außerdem gibt es hier noch das größere Verlängerungsstück2, ein USB-Kabel und eine Art “Dock” für das Band, welches jedoch erst zusammen mit dem USB-Kabel (wo man das Ende für das FuelBand in das Dock einrastet) funktioniert. Außerdem gibt es noch die obligatorische Garantiekarte.

Die Nike+ FuelBand App für’s iPhone

Nike+ FuelBand: App (iOS)Bisher gibt es die Nike+ FuelBand App nur für iOS ab Version 5, also primär für das iPhone und den iPod touch, wobei die App natürlich – wie nahezu alle anderen nicht speziell optimierten Apps – auch auf dem iPad läuft.
Nachdem die ersten Versionen leicht “buggy” waren und beispielsweise keine Synchronisierung im Hintergrund erlaubten, hat man inzwischen einen Versionsstand erreicht, wo die Freude über die App den Ärger deutlich überwiegt. Gerade mit den ersten Versionen war das synchronisieren nervig, da es einerseits sehr lange dauerte und andererseits nur ging, wenn die App im Vordergrund aktiv war. Jetzt geht das (optional) sogar komplett im Hintergrund

Das Synchronisieren des FuelBands mit der App geht ganz einfach: Bluetooth aktivieren, App starten3 und den Knopf beim Nike+ FuelBand längere Zeit drücken. Dann baut das FuelBand eine Verbindung zur App auf und überträgt die gespeicherten Daten. Hat man mit den bereits gespeicherten Daten bereits sein Ziel (oder aber eine deutliche Verbesserung des Ziels) erreicht, sieht man eine dementsprechende Erfolgsmeldung mit einem kleinen animierten Video, welches die erzielte Leistung quasi zelebriert (und diese Videos dürften mit ursächlich dafür sein, dass die App mal eben weit über 120 MB groß ist…). Natürlich kann man das dann auch via Facebook und Twitter im Netz weiter verbreiten.

Nike+ FuelBand-App: Home

Nike+ FuelBand: App (iOS)Ruft man die App auf, sieht man erstmal den so genannten “Home”-Bereich, der von einem großen Kreis dominiert ist – dieses symbolisiert das eingestellte tägliche Ziel und wenn der Kreis voll ist, hat man das Ziel (welches auch in klein noch einmal unter dem jeweils aktuellen Wert in Zahlenform angezeigt wird) erreicht.
Über dem Kreis findet man den insgesamt bisher erzielten NikeFuel-Wert und kann von hier auf das persönliche Menü wechseln oder aber sich die Notifications der App anzeigen (im nebenstehenden Beispiel-Screenshot sieht man keine angezeigte Nachricht).

In der Zeile unter dem Kreis sieht man noch statistische Werte (verbrannte Kalorien, Schritte, durchschnittlicher NikeFuel-Wert pro Tag) und ob man gerade einen “Streak” (quasi eine Art “Lauf”) hat. Für jeden Tag, den man das Ziel schafft, erhöht sich entsprechend dieser Zähler.

Wenn man unterhalb des Bereiches, wo die Schritte angezeigt werden, den dargestellten “Schiebeschalter” nach oben bewegt, kann man noch eine Art “Statusmeldung” für den jeweiligen Tag abgeben (mit Hilfe von fröhlichen bzw. nicht so fröhlichen Smileys) und auch bei Facebook und Twitter sich mitteilen. Außerdem wird für die laufende Woche angezeigt, an welchen Tagen man sein tägliches Ziel erfüllt (also die “Streaks” erreicht) hat.
Wenn man das verwendete iOS-Gerät umdreht (statt Hochkant- das Panoramaformat), dann sieht man für den jeweils aktuellen Tag konkretere Angaben und einen NikeFuel-Graphen:

Nike+ FuelBand: App (iOS)

Dieser ist anfangs rot, wird dann hoffentlich schnell über orange und gelb dann grün – denn das signalisiert das Erreichen des Ziels. Auf dieser Ansicht kann man auch noch erfahren, wie lange man aktiv war, welche Distanz man damit (angeblich…) zurückgelegt hat und wie hoch der bisher erzielte NikeFuel-Wert ist.
Zeigt die App bei beiden Ansichten erstmal nichts an, dann liegt das wohl daran, dass tagesaktuell keine Werte vorliegen – das kann man entweder mit einer Hardware-Synchronisierung erledigen oder aber direkt in die App ‘rein (siehe oben).

Nike+ FuelBand-App: Activity

Nike+ FuelBand: App (iOS)Das Menü unter Activity zeigt einem die bisherigen Aktivitäten an.

Diese Ansicht ist konfigurierbar nach Tag, Woche, Monat und Jahr (und man kann natürlich entsprechend in der Zeit vor- bzw. zurückgehen).

Dort sieht man neben den Aktivitäten auch die “Status-Smileys” und zusätzlich hat man noch die Möglichkeit diesen jeweils angezeigten Zeitraum und seine Werte via Facebook und Twitter weiter zu verbreiten.


Nike+ FuelBand-App: Friends

Nike+ FuelBand: App (iOS)Wer als Nike+ FuelBand-Nutzer sich bei Facebook registriert hat, kann automatisch hier seine Facebook-Freunde sehen, die sich ebenfalls entsprechend registriert haben. Hier sieht man dann deren aktuellen Tageswerte bzw. für die laufende Woche, wobei man natürlich berücksichtigen muss, dass dort keine “real time”-Ergebnisse angezeigt werden, sondern die Daten der letzten Synchronisierung.
Die können also im Zweifelsfall etwas höher sein – vor allem, wenn man beispielsweise beim Wochenwert immer noch 0 Punkte sieht, dann ist das ein klares Indiz dafür, dass die entsprechende Person ihr FuelBand entweder noch nicht synchronisiert hat oder gerade bzw. in diesen Tagen nicht nutzt.

PS: Danke an Achim, Chris, Frank und Max, die nichts dagegen hatten, dass sie durch diesen Screenshot hier auftauchten.

Nike+ FuelBand-App: Me

Nike+ FuelBand: App (iOS)In der “Me”-Sektion der App geht es um einen persönlich – wie man sich denken kann. Das hier ist quasi der Statistikbereich, da man hier für alles mögliche Statistiken hat:

  • wieviel NikeFuel man bisher insgesamt erzielt hat
  • täglicher Durchschnitt an NikeFuel
  • Anzahl der aktiven Tage
  • beste/r Tag/Woche/Monat
  • beste Tage der Woche (ganz unüberraschend ist beispielsweise der Sonntag bei mir definitiv am schlechtesten)
  • longest streak (also wie lange der bisher beste Lauf – und von wann bis wann – angehalten hat bzw. anhält)
  • Auszeichnungen (wenn man bestimmte Meilensteine oder aber besondere Zielüberschreitungen (50 %, 100 %, 150 % … mehr als erforderlich) erreicht hat)

Außerdem kommt man aus dem “Me”-Bereich über das kleine Zahnrädchen oben rechts neben dem Namen in ein Settings-Menü, wo man folgende Sachen einstellen bzw. sich anschauen kann4:

  • Nike+ Hier kann man sein Profil bei Nike+ anpassen und einstellen, ob die Entfernungseinheiten lieber in Kilometer oder Meilen angezeigt werden, ob man sich automatisch synchronisiert und ob das ganze auch im Hintergrund passiert.
  • Nike+ FuelBand Neben der Hilfe und Hinweisen zum Support (z.B. einem Link zum Support-Account @NikeSupport)kann man hier das tägliche Ziel aktualisieren und die “Device Settings” für das FuelBand sich anschauen bzw. verändern. Dort wird beispielsweise der aktuelle Akku-Status des FuelBands angezeigt, man kann festlegen ob die Anzahl der Schritte und der verbrannten Kalorien angezeigt werden und ob man das Nike FuelBand am linken oder rechten Arm trägt.
  • Social Hier kann man die Verbindung zu den sozialen Netzwerken Facebook, Twitter und Path einrichten (und auch wieder lösen).

Nike+ FuelBand und Path

Nike+ FuelBand: App (iOS)Natürlich funktioniert das FuelBand auch in den sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter. Wobei da meiner Meinung nach eher nur rudimentäre Lösungen sind, wo man mal eben einen Status oder einen Tweet absetzen kann.

Richtig schön geworden ist die Integration in Path. Path ist ein soziales Netzwerk welches eher so als “Geheimtipp” unter den sozialen Netzwerken gilt. Es ist an sich nur mit einem Smartphone nutzbar, ist sehr schön gestaltet (beispielsweise durch akkurate Animationen) und ist an sich kein Netzwerk mit x-tausend Freunden/Bekannten/kenn_ich_die_überhaupt? (da es eine Begrenzung der Kontakte dort gibt).
Primär soll man bei Path “Momente” tauschen – ob das nun Gedanken, Fotos, Musik sind ist dabei egal. Trotz der “Exklusivität” gibt es natürlich die Möglichkeit sich mit anderen Diensten (Facebook, Foursquare, Tumblr, Twitter) zu verbinden um optional den jeweiligen “Moment” auch etwas weiter zu streuen.

Die Integration des FuelBands in Path ist (wenn sie denn mal läuft; das hat anfangs und zwischendurch ein paar Probleme gemacht…) sehr schön: Sobald man sein Tagesziel erreicht hat (und das mit der Nike-Plattform entsprechend synchronisiert wurde), zeigt einem das beim nächsten Aufruf Path an (siehe Abbildung oben).

Nike+ FuelBand: Stats/Daily GoalMan sieht den bekannten NikeFuel-Graphen inklusive optional weißen Punkten auf dem Graphen – denn Path verknüpft die einzelnen Tagesmomente mit dem Graphen, so dass man da ganz einfach sehen kann, wann man gerade beispielsweise am meisten Aktivitäten hatte. Das klappt natürlich nur, wenn man dann auch einen entsprechenden Moment bei Path veröffentlicht hat.

Außerdem veröffentlicht Path beim morgendlichen “Ich bin wach!”-Moment auch die Tage die der derzeit aktuelle “Lauf” (Streak) bei Nike+ andauert.

Leider wirkt jedoch die gesamte Einbindung der Social Networks eher als Stückwerk: Via Facebook bekommt man die Freunde in die App, bei Twitter und Facebook kann man den jeweiligen Status (ggf. mit Bild und Animation) posten, bei Path gibt es den interaktiven Graphen – das sollte man bündeln können. Vielleicht will man ja nur mit seinen Path-Freunden die Ergebnisse teilen? Vielleicht will man nicht nur bei Twitter, sondern auch bei Path einen “Meilenstein” mitsamt zelebrierender Animation posten?

Gamification als Motivation

Nike+ FuelBand: App (iOS)Unter dem Begriff Gamification versteht man es, dass spieltypische Elemente in anderen Kontexten genutzt werden.

Das Nike+ FuelBand nutzt auch Gamification-Elemente durch die NikeFuel-Punkte und den Vergleich mit seinen Freunden. Nach dem Motto “Wenn ich jetzt nicht den Aufzug sondern das Treppenhaus nehme, schaffe ich es noch XYZ zu schlagen!”. Es ist auch schön anzusehen wenn man einen Meilenstein erreicht hat und dann plötzlich eine “Trophäe” virtuell überreicht bekommt.

Zusätzlich zum zentralen einstellbaren täglichen Ziel kann man sich selber auch (über die nikeplus.com-Website) weitere Ziele setzen, die einem entweder vom System selber vorgeschlagen werden (nach dem Motto “Du hast jetzt mehrere Wochen 3000 NikeFuel pro Tag geschafft, wie wäre es mal mit einem höheren Wert?”) und die man dann nur bestätigen muss oder aber die man sich selber zusammenstellt.

Ich selber habe es schon damals in Austin bei der SXSW (wo ich mir das FuelBand geholt habe) gemerkt, dass das ganze einen doch motiviert. Warum mit dem Bus zum Congress Center fahren, wenn das Wetter schön ist und man durch das Laufen auch noch NikeFuel-Punkte sammeln kann?

Bewertung

Natürlich kann man sagen, dass es schlicht und ergreifend ein überteuertes Stück Plastik ist, welches dann auch noch von Nike künstlich verknappt wird. Es soll auch nicht verschwiegen werden, dass es andere Geräte dieser Art gibt, die ggf. sogar noch mehr Möglichkeiten bieten (Stichwort: Fitbit).

Dennoch macht das Nike+ FuelBand Spaß und es motiviert die Leute sich mehr zu bewegen. Alleine das ist schon mal positiv. Nach diversen Updates ist jetzt endlich auch die iOS-App auf einem brauchbaren Stand.

Ob das FuelBand wirklich immer akkurat misst kann ich nicht beurteilen, meinen subjektiven Empfindungen her nach, klappte das aber bisher immer recht gut… und zur Not ist es halt immer noch eine schicke Uhr (auf die man auch andauernd positiv angesprochen wird).

Töffte5

  • sorgt für Bewegung
  • macht Spaß
  • gutes Zusammenspiel von Hard- & Software

Panne6

  • etwas teuer
  • künstliche Verknappung
  • bisher nur als App für iOS verfügbar

Nike+ FuelBand in Deutschland? (aktualisiert!)

Bisher gab es das Nike+ FuelBand nur in den USA, wo man es auch nicht wirklich in jedem Laden an der Ecke kaufen konnte. Stattdessen wurde das “Verkaufserlebnis” quasi zelebriert, in dem man erst kurz vorher Informationen veröffentlichte, wo es das FuelBand geben würde und wo sich dann am Verkaufstag früh morgens lange Schlangen bildeten. Marketingtechnisch wohl ein Erfolg. Ich selber konnte es im Rahmen der SXSW kaufen (dazu gibt es aber noch einen separaten Bericht), wo man sich gar nicht mal so lange anstellen musste.

Bis dato hatte man in Deutschland nur die Möglichkeit das ganze in den USA zu bestellen – beispielsweise über eBay & Co., wobei die Preise da deutlich über dem eigentlichen Originalpreis von US$ 149 anzusiedeln waren7.
Mitte Juli verkündete Nike dann ganz folgendes:

Inzwischen gibt es das Nike+ FuelBand also auf der Insel (auch in der sogenannten Nike+ FuelBand ICE-Variante, die ein durchsichtiges Armband hat). Auf Rückfragen wurde versichert, dass es das nicht in Europa, sondern nur in UK (United Kingdom) geben würde8. Dank Lambi wurde ich jedoch darauf aufmerksam gemacht, dass man inzwischen das Nike+ FuelBand auch im deutschen Nike Online-Store problemlos (für 149,- 139,- Euro) bestellen kann… das mal zum Thema “UK only”.

Nachtrag #1: Nike+ FuelBand doch nicht mehr in Deutschland verfügbar!

Nike+ FuelBand in DeutschlandAls dieser Beitrag hier geschrieben wurde, da gab es das Nike+ FuelBand noch online über den offiziellen Nike Online-Store zu bestellen.

Zwischenzeitlich war der Link dann tot (und zeigte eine Fehlermeldung in Sachen unbekanntes Produkt an), inzwischen findet man dort wieder die deutsche Übersichtsseite von Nike+ zum FuelBand – aber leider auch den Hinweis, dass man es nur im Vereinigten Königreich kaufen kann. Auch nicht bestellen, sondern nur vor Ort in einzelnen Filialen.

Lustigerweise findet man bei Google (siehe Screenshot) noch Verweise auf den Online-Store von Nike, wo man das Nike+ FuelBand bis vor kurzem noch bestellen konnte.

Nachtrag #2: In Deutschland erst ab Anfang 2013

Nach Rückmeldung der für Deutschland zuständigen PR-Agentur wird es das Nike+ FuelBand offiziell in Deutschland erst ab Anfang 2013 geben.

Weitere Fotos vom Nike+ Fuel Band

Hier im Bericht gibt es ja einige Fotos, insgesamt habe ich jedoch noch ein paar Fotos gemacht. Die finden sich unterteilt bei Flickr: Nike+ FuelBand: Hardware, Nike+ FuelBand: App und Nike+ FuelBand: Stats/Daily Goals.

Nachfolgend eine zufällige Auswahl der Bilder aus dem übergreifenden flickr Bilder-Set “Nike+ FuelBand” (klickt man drauf, sieht man die Bilder in größer):


  1. im wahrsten Sinne des Wortes []
  2. wenn ich das richtig in Erinnerung habe, war bei meinem FuelBand das kleinere schon montiert []
  3. seit einem der letzten App-Updates kann auch optional drauf verzichtet werden []
  4. neben einem nicht gesondert erwähnten “About”-Menü, welches einem nur die aktuelle Version anzeigt []
  5. ruhrgebietsdeutsch für: gut, schön, passend []
  6. ruhrgebietsdeutsch für: u.a. Zustand der Dösigkeit, etwas was nicht toll ist []
  7. mehr als 200 oder gar 300 Euro konnte man teilweise bei Auktionen beobachten []
  8. ja, noch ist UK aber ein Teil von Europa und eigentlich müsste es per Mailorder auch von dort bestellbar sein; freier Warenverkehr in der EU und so []

17 Kommentare »

RSS-Feed für Kommentare zu diesem Beitrag. TrackBack URI.

  1. (1) Kommentar by Chris @ 31. Juli 2012, 16:52 Uhr

    Huiuiui… ich nehme mir dann für die nächste Woche Urlaub um deinen Bericht zu lesen.


  2. (2) Kommentar by Chris @ 31. Juli 2012, 17:55 Uhr

    Und wofür brauch man das jetzt wirklich?! ;-)


  3. (3) Kommentar by Hendrik @ 31. Juli 2012, 18:59 Uhr

    Ohne Frage ein praktisches Gerät, was mich daran stört, ist einfach dass in diesen “punkten” gemessen wird. Würde die Messung per GPS und auf km-basierend erfolgen, fände ich das irgendwie besser.
    Aber vielleicht ist auch eben das von Vorteil, dass es das gerade nicht wird.


  4. (4) Kommentar by Jens @ 1. August 2012, 07:56 Uhr

    @Chris (1):
    OK, ich gebe es zu, der Artikel ist sehr lang.

    @Chris (2):
    Na um seine eigenen Aktivitäten zu “protokollieren”, kontrollieren und seinen eigenen inneren Schweinehund zu überwinden.

    @Hendrik (3):
    Stimmt, mit GPS wäre es besser – aber dann wohl auch gleich wieder teurer. Wobei es ja da auch entsprechende Lösungen gibt.


  5. (5) Kommentar by Lambi @ 1. August 2012, 09:39 Uhr

    Toller Artikel! Allerdings, kostet das Fuelband in Deutschland nicht 149€, sondern 139€ ;-)


  6. (6) Kommentar by Jens @ 6. August 2012, 06:01 Uhr

    @Lambi (5):
    Habe es korrigiert.


  7. (7) Kommentar by Bob @ 23. August 2012, 14:46 Uhr

    Super Post.. ich hab meins auch aus New York und nur mit Glück.. haha scheiß hype…

    aber man kann es immer noch aus Deutschland bestellen.. ;-)

    http://sneakerb0b.de/nike-fuelband-in-deutschland/10550


  8. (8) Kommentar by ChB @ 31. August 2012, 18:03 Uhr

    hey ho,

    super ausführlicher Artikel. DANKE.
    Was passiert denn eig., wenn ich das FuelBand in UK bestelle (man liest ja häufer, dass es noch funktionieren soll) und es dann kaputt gehen sollte… Kann ich das einfach zurück schicken? Hat da jmd. von euch Erfahrungen mit sowas?
    VG


  9. (9) Pingback by Nike+ FuelBand aus Deutschland über store.nike.com direkt für 129,- € bei Nike online wieder bestellbar » Pottblog @ 1. September 2012, 00:16 Uhr

    [...] Vor einem Monat gab es hier im Pottblog den Beitrag Test des Nike+ FuelBand. [...]


  10. (10) Kommentar by Jens @ 2. September 2012, 08:45 Uhr

    @ChB (8):
    Keine Erfahrungen, aber bestell es doch via Deutschland. ;)

    Siehe hier: Nike+ FuelBand aus Deutschland über store.nike.com direkt für 129,- € bei Nike online wieder bestellbar


  11. (11) Pingback by Nike+ FuelBand erfolgreich aus Deutschland für 139,- Euro bestellt » Pottblog @ 7. September 2012, 16:10 Uhr

    [...] über store.nike.com direkt für 129,- £ bei Nike online wieder bestellbarSpam von Nike?Test des Nike+ FuelBand (2. Update: nur in den USA und UK erhältlich; Start in Deutschland erst…VfL Bochum: Heimtrikot für die Bundesliga-Saison 2011/2012 von Nike – jetzt wohl [...]


  12. (12) Pingback by Nike+ Fuelband @ 17. Oktober 2012, 22:46 Uhr

    [...] Pottblog gibts dann auch noch nen Erfahrungsbericht [...]


  13. (13) Kommentar by Vamp @ 3. November 2012, 10:31 Uhr

    Das ist ja ein klasse Tipp, vielen Dank!
    Eine Frage: Macht das Fuelband auch ohne Iphone Sinn? Hab ein Android Phone.


  14. (14) Kommentar by Vamp @ 3. November 2012, 10:32 Uhr

    Ah, sorry! Auf falscher Seite gepostet!


  15. (15) Kommentar by Steffen @ 15. November 2012, 14:34 Uhr

    Hi. Ich habe leider festgestellt, dass das Fuelband Daten die ich mit der iPhone App synce nicht mit nike Connect also mit dem Browser Sync kompatibel sind.

    Im Klartext heisst das, alles was ich mit der iPhone App synce erscheint nicht im Nike Connect Browser Sync.
    Das ist total doof. Battles mit Freunden fallen somit aus. Weiß jemand Rat ?

    Grüße….


  16. (16) Kommentar by Jens @ 30. November 2012, 06:58 Uhr

    @Vamp (13, 14):
    Wie im anderen Beitrag geschrieben: Man kann das auch über einen Rechner synchronisieren, mit der iPhone-App macht es mehr Spaß.

    @Steffen (15):
    Das Problem kenne ich leider nicht. Mal @NikeSupport fragen?


  17. (17) Pingback by Gibt Nike das FuelBand (SE) für die angekündigte Apple iWatch auf? » Pottblog @ 22. April 2014, 06:23 Uhr

    […] Sportartikelhersteller Nike brachte vor einigen Jahren mit dem Nike FuelBand (siehe auch den Test des NikeFuelBand im Pottblog) und dem Ende 2013 vorgestellten Nachfolger (dem Nike FuelBand SE) die ersten weit verbreiteten […]


Hinterlasse einen Kommentar

Line and paragraph breaks automatic, e-mail address never displayed, HTML allowed: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Mit dem Absenden eines Kommentars wird akzeptiert, dass der angegebene Name, die eMail-Adresse und die derzeit aktuelle IP-Adresse Ihres Internetanschlusses zusammen mit dem Kommentar gespeichert wird. Weiteres hierzu in den entsprechenden Datenschutzhinweisen.