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Jens Matheuszik — 28. Juni 2010, 13:23 Uhr

Scho-Ka-Kola – oder: Online wirkt!


Scho-Ka-KolaSeit geraumer Zeit gibt es ja die Kampagne Print wirkt!, in der die Wirksamkeit von Print-Werbung dargestellt werden soll. Jüngst stellte diese Kampagne übrigens 10 Argumente in 100 Sekunden vor, die Thomas Knüwer im Blogbeitrag Print wirkt immer weniger gekonnt seziert hat…

Aber zurück zum Thema:
Durch Oslog.tv, das Blog von Stefan Niggemeier und Lukas Heinser zum Grand Prix Eurovision Song Contest wurde ich auf die Firma Scho-Ka-Kola aufmerksam. Ganz kurz hielt ich diese Werbung sogar für eine Fake-Werbung. Als ich letztens dann im Supermarkt an der Kasse eine dieser rot-weißen Dosen sah, griff ich einfach mal beherzt zu und kaufte mir diese “Energie-Schokolade” die munter machen und Kraft schaffen soll… (so die Slogans auf der Dose).

Ob das jetzt wirklich stimmt kann ich nach dem ersten Verzehr von zwei Stückchen nicht wirklich sagen, so richtig aufgeputscht fühlte ich mich danach auch nicht (kein Wunder, da lagen ja auch noch 24 Stunden dazwischen…) – aber ich finde es schon interessant, dass ich diesen Kaufanreiz nie gehabt hätte, wenn es bei Oslog.tv diese Werbung nicht gegeben hätte. Insofern: Online wirkt!

PS: Inzwischen musste ich feststellen, dass ich da wirklich eine Wissenslücke hatte – in meiner (älteren) Verwandtschaft kennt man diese Schokolade (“das ist doch die in der runden Dose, oder?”)…


8 Kommentare »

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  1. (1) Kommentar by Kai 'wusel' Siering @ 28. Juni 2010, 14:39 Uhr

    Hmm. Nun kenne ich keine Online-Kampagne für Scho-Ka-Kola, aber auch jene hätte kaum eine Bedarfsweckung vollbracht; ich weiß um die Existenz dieses Produktes seit Kindertagen, die Lust, es zu probieren, verspürte ich nie. Mag an meinem gering – und fort wo, speziell – ausgepägten Schokoladenappetit liegen, an meiner Vorliebe für Coke – in flüssig –, an meiner instinktiven Abneigung gegenüber Dingen, die so nicht zusammen zu gehören scheinen – Chilli und Schokolade wäre ein anderes Beispiel. (Nappo ist übringens ein weiteres Beispiel für einen Null-Kaufreiz bei mir. Tri Top ist heute leider süßstoffverseucht, sonst hätte dort ein Kaufreiz bestanden; aber nicht aufgrund von Kampagnen sondern aufgrund guter Erinnerungen.)

    Kurzum: ich weiß nicht, ob das ein valides Beispiel darstellt bzw. ob »online« oder »print« wirklich einen Unterschied macht. Dank Ad-Blocker bekomme ich online eher weniger Werbung mit als in TV oder Radio …


  2. (2) Kommentar by Oliver Wich @ 28. Juni 2010, 15:51 Uhr

    Das Produkt kenne ich schon ewig. Es war sogar mal sozusagen Hauptdarsteller im Film “Rosen für den Staatsanwalt” von 1959 mit dem unvergleichlichen Martin Held.
    http://tiny.cc/e2irm


  3. (3) Kommentar by Bla @ 28. Juni 2010, 21:58 Uhr

    Ich habe es schon länger geahnt, dank diesem Blogpost weiß ich es jetzt: Ich bin älter.


  4. (4) Kommentar by Karlheinz Stannies @ 28. Juni 2010, 22:29 Uhr

    Ja, auch ich fühle mich dank Deines Blogbeitrages nun “ganz schön alt”. Ich kenne Scho-ka-kola. Das Zeugs war aber schon früher nicht ganz mein Geschmack (lieber Vollmilch mit ganzen Nüssen..*gg).
    Weshalb ich schreibe (ohne speziell Dich zu kritisieren, da gibt’s ganz andere Gurus):
    Dieses ewige Geschreibsel darüber, warum Print nicht mehr wirkt, Holzmedien (obwohl der Bezug wegen Holz = nachwachsender Rohstoff = zukunftswichtig eigentlich dummerhaft ist) eingehen und warum Online um so viel toller ist… geht mir zunehmend auf den Sack.
    Ich fürchte, es sind Minderwertigkeitsgefühle. Die meisten Netizens sind einfach (noch) nicht selbstbewusst genug und müssen sich deshalb – ständig und reihum und kreuzundquerverlinkt und immer wieder beweisen – und gegenseitig bestätigen, dass sie ganz toll sind und zum Zukunftsteam gehören.
    Jaaaa, wir wissen’s ja nun, möchte man allen, die’s immer wieder aufwärmen, schreiben. Erspart Euch und uns doch bitte, wenn’s nicht anders geht zumindest jedes zweite Mal, das Runterbeten der Silizium-Mantras.
    ;o)


  5. (5) Kommentar by Mathias @ 28. Juni 2010, 22:59 Uhr

    Obwohl ich mic schon habe für so einige “Kobiprodukte” begeistern lassen, kann ich mich für dieses nicht so begeistern.
    Faszinierend ist jedoch, wie lange es dieses scheinbar schon gibt und ich es nicht kannte.

    LG
    Mathias


  6. (6) Kommentar by SaschaW @ 29. Juni 2010, 07:23 Uhr

    Die Werbung kenne ich ehrlich gesagt nicht. Das Produkt jedoch schon seit mehr als 10 Jahren. Hatte schon fast vergessen, dass es das Zeug gibt. Muss ich demnächst mal wieder im Handel nach Ausschau halten.


  7. (7) Kommentar by Jens @ 2. Juli 2010, 00:12 Uhr

    @Kai ‘wusel’ Siering (1):
    Ich hätte vielleicht noch genauer drauf hinweisen sollen, dass “Online wirkt!” in diesem speziellen Fall sich direkt auf mich bezieht, da bei MIR die Werbung auf oslog.tv gewirkt hat.

    @Oliver Wich (2):
    Und wieder was gelernt. :)

    @Bla (3):
    Weil Du Scho-Ka-Kola eher kanntes?

    @Karl-Heinz Stannies (4):
    Sorry, das sollte nicht den Zweck haben, dass sich jetzt meine Leser alt fühlen. :)

    Aber zu Deinem zweiten Teil des Kommentars – obwohl Du mich ja nicht speziell kritisieren wolltest:

    Ich kann Deine Kritik verstehen. Digital ist bei weitem nicht alles und das allein-selig-machende.

    Aber das “Silizium-Mantra” habe ich hier eigentlich nicht gesehen. Ich habe ja mit diesem Beitrag zu mindestens vom Titel her den Print-Medien eine Referenz erwiesen.

    @Mathias (4):
    Ich war auch überrascht, als ich davon hörte.

    @SaschaW (6):
    Also ich habe meine Dose bei Real gekauft. Vielleicht wirst Du da auch Glück haben.


  8. (8) Kommentar by Mia @ 14. Juli 2010, 11:43 Uhr

    Eine kurze Anmerkung zur Online vs. Print-Diskussion:

    Ich finde nicht, dass der Eintrag einen Beitrag zur Diskussion über die “schwindende Wirksamkeit” der Printmedien geben wollte. Im Gegenteil, Das Erlebnis von Jens ist ein super Beispiel dafür, wie gut Online-Werbung manchmal funktionieren kann – eine Momentaufnahme quasi, mehr nicht.

    Ob der gleiche Effekt auch beim Aufschlagen einer mit dieser Werbung bestückten Zeitung oder Zeitschrift erzielt worden wäre, steht doch in diesem Fall gar nicht zur Debatte.


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