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Jens Matheuszik — 31. Juli 2007, 13:23 Uhr

Sie kennt mein Blog nicht


Dass sie, die gestrige Anruferin, mein Blog nicht kennt ist absolut keine Wissenslücke – das nehme ich auch ihr nicht übel. Ich glaube es ist auch eher die Ausnahme, wenn man das Pottblog kennen würde.

Wenn man jedoch (wie ich gestern) von einer anonymen Person (d.h. ohne Rufnummernübermittlung) angerufen wird, weil einem die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ) ein Probeabonnement über neun Tage (was für ein merkwürdiger Zeitraum ist das eigentlich?) zukommen lassen will, dann weiß ich zu 100 %, dass diese Anruferin, die anscheinend für die WAZ-Mediengruppe angerufen hat, mein Blog nicht kennt.

Ansonsten wüsste sie, dass ich irgendwann mal im Februar ein Probe-Abo bestellt habe, dieses dann einige Wochen später zum richtigen Abonnement wurde (siehe Bild), welches dann prompt falsch abgerechnet wurde, was jedoch ebenso prompt korrigiert wurde.

WAZ-Abonnement

Dass die Anruferin mein Blog nicht kannte – geschenkt.
Dass sie jedoch anscheinend ihre Kundendatenbank nicht kennt, das ist schon merkwürdiger.

Wobei ich immer noch die Vermutung habe, dass das gar nicht jemand direkt aus der WAZ-Aboabteilung war. Im Gegensatz zu diesem mysteriösen Anruf wurde keine Rufnummer direkt übermittelt und im Rahmen meines Probeabonnements (welches ja dann zu einem richtiges Abonnement führte; siehe obiges Bild) wurde ich einige Male von der WAZ-Aboabteilung angerufen – und dort wurde jeweils auch die Anrufernummer übertragen – ganz im Gegensatz zu den Ruhr-Nachrichten.

PS: Ich habe ihr freundlich gesagt, dass ich bereits ein WAZ-Abo habe und daher kein Interesse habe. Das wunderte sie ein wenig und dann meinte sie sinngemäß, dass man jetzt die Person wecken würde, die hier wohl etwas verschlafen hätte, das ganze in der Datenbank nachtragen würde und mich damit in Zukunft nicht mehr behelligen wird.


5 Kommentare »

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  1. (1) Kommentar by Briefeschreiber @ 31. Juli 2007, 15:45 Uhr

    das war bestimmt so n subunternehmerzeuchs… da hat ich letztens auch eine dran. der hatten se eingetrichtert, dass es bei jedem angebot ein “und der clou ist”…. geben müsse.

    die ham dann immer keine ahnung was die richtigen abo-abteilungen so machen und haben und übermitteln daten auch öfter mal gesammelt.. nach vier wochen. etc blabla

    die angebote sind auch immer schlechter als die werbeprämien der verlage. ;P


  2. (2) Kommentar by Ron @ 31. Juli 2007, 16:33 Uhr

    Und ich dachte beim Lesen einiger Deiner letzten Artikel schon, Du hättest inzwischen den Unterschied zwischen „das“ und „dass“ verstanden und somit die sinnverzerrende Wirkung, wenn man die beiden Worte verwechselt. Aber es war wohl doch nur Zufall, denn das allererste Wort in diesem Artikel bedeutet schon wieder: Ein weiterer Seuchenherd für unseren Sprach-/Kulturverfall! :-)

    Ron


  3. (3) Kommentar by Jens @ 31. Juli 2007, 18:38 Uhr

    @Briefeschreiber:
    Also sowohl bei waz.de (dort aber sehr gut versteckt) als auch via Telefon gibt es ein 9-tägiges Probeabo. Wobei ich immer noch nicht weiß, wie man auf diese 9 Tage kommt.

    @Ron:
    Nein, es war kein Zufall – ich habe den Unterschied sehr wohl verstanden. Es ist jedoch so, dass ich gerne manche Texte “mal eben” recht schnell schreibe, so dass ich dort nicht gerade noch eine weitere Korrekturmöglichkeit habe.
    Bei diesem Beitrag, den ich um ca. 6.00 Uhr morgens geschrieben habe, war das auch der Fall.

    Insofern: Meiner Meinung nach kein weiterer Seuchenherd. Aber wenn Du Angst hast, dass Du Dich anstecken könntest, dann solltest Du vielleicht geeignete Maßnahmen ergreifen.


  4. (4) Kommentar by Ron @ 6. August 2007, 15:21 Uhr

    Danke, dass Du Deinen Text korrigiert hast! Ein Seuchenherd weniger.

    Du weißt natürlich sehr gut, dass ich mich nicht um mich selbst sorge, angesteckt zu werden. Viel mehr ermuntert das vermehrte Vorkommen dieser Gleichsetzung ganz sicher immer noch mehr öffentliche Schreiberlinge, eben diese für korrekt zu halten und sie demzufolge zu übernehmen. Daher ja auch meine Bezeichnung „Seuchenherd“.

    Deine unterschwellige Animierung, ich möge doch lieber woanders lesen, wenn es mir hier nicht passe, erinnert mich übrigens stark an das „Geh doch nach drüben“ aus Zeiten vor der Maueröffnung. Mit diesem Satz wurde damals so ziemlich jeder bedacht, der Kritik oder Verbesserungsvorschläge hatte, sofern der Kritisierte keine anderen Argumente mehr gegen eine solche Verbesserung fand. Schon damals glich dieser Satz immer mehr einer Bankrotterklärung – aber natürlich gestreng nach dem Motto „Angriff ist die beste Verteidigung“. Also keine Sorge: Mir passt es hier noch ausreichend gut. :-)


  5. (5) Kommentar by Jens @ 8. August 2007, 18:26 Uhr

    @Ron:
    Wenn man mich auf Fehler aufmerksam macht, dann korrigiere ich das gerne.

    Es gibt immer noch einen Unterschied zwischen Kritik und konstruktiver Kritik. Formulierungen wie “Seuchenherd”, “kleine Kinder fressen” usw. sind nicht unbedingt hilfreich dem Kritiker vorbehaltslos gegenüber zu treten.


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