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	<title>Kommentare zu: Deutscher Olympischer Sportbund und das Saftblog: Unsportliche Abmahnpraxis</title>
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	<description>Ein Blog aus dem Pott</description>
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		<title>Von: Pottblog</title>
		<link>http://www.pottblog.de/2006/12/17/deutscher-olympischer-sportbund-und-das-saftblog-unsportliche-abmahnpraxis/#comment-44970</link>
		<dc:creator>Pottblog</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Jan 2007 21:16:44 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;strong&gt;Online-Petition zur Abschaffung des Olympiagesetzes...&lt;/strong&gt;

&#220;ber Djure von blog.50hz.de bin ich auf das Posting ring ring bei Basic Thinking aufmerksam geworden.
Da geht es um die Abmahnung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) gegen das Saftblog - dazu wurde hier schon einmal berichtet.
Inzwischen ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Online-Petition zur Abschaffung des Olympiagesetzes&#8230;</strong></p>
<p>&#220;ber Djure von blog.50hz.de bin ich auf das Posting ring ring bei Basic Thinking aufmerksam geworden.<br />
Da geht es um die Abmahnung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) gegen das Saftblog &#8211; dazu wurde hier schon einmal berichtet.<br />
Inzwischen &#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Mountaishadow</title>
		<link>http://www.pottblog.de/2006/12/17/deutscher-olympischer-sportbund-und-das-saftblog-unsportliche-abmahnpraxis/#comment-40244</link>
		<dc:creator>Mountaishadow</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Dec 2006 23:04:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.pottblog.de/2006/12/17/deutscher-olympischer-sportbund-und-das-saftblog-unsportliche-abmahnpraxis/#comment-40244</guid>
		<description>Ich gestehe dem DOSB halt einfach die Ansicht zu, sich im Zweifelsfall lieber erstmal zu &lt;i&gt;eigenen Gunsten&lt;/i&gt; irren zu wollen.

Der Beitrag mit den &lt;i&gt;olympischen Ringen&lt;/i&gt; ist in meinen Augen grenzwertig, diese h&#228;tte ich als Blogger vermieden. Sicherlich ist nicht ad hoc klar, worin das Problem mit dem zweiten Artikel besteht, da m&#252;sste man das Abmahnschreiben vorliegen haben.
Weswegen ich mich eigentlich auch mit allgemeinen Meinungen zur&#252;ckhalten m&#246;chte - ich kenne weder alle wichtigen Fakten, noch verf&#252;ge ich &#252;ber juristisches Fachwissen. Im Gegensatz zu anderen Auseinandersetzungen zwischen Bloggern und Firmen, die dieses Jahr f&#252;r Aufsehen sorgten, kann ich hier aber der Handlung der &lt;i&gt;Firma&lt;/i&gt; mit grunds&#228;tzlichem Verst&#228;ndnis begegnen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich gestehe dem DOSB halt einfach die Ansicht zu, sich im Zweifelsfall lieber erstmal zu <i>eigenen Gunsten</i> irren zu wollen.</p>
<p>Der Beitrag mit den <i>olympischen Ringen</i> ist in meinen Augen grenzwertig, diese h&auml;tte ich als Blogger vermieden. Sicherlich ist nicht ad hoc klar, worin das Problem mit dem zweiten Artikel besteht, da m&uuml;sste man das Abmahnschreiben vorliegen haben.<br />
Weswegen ich mich eigentlich auch mit allgemeinen Meinungen zur&uuml;ckhalten m&ouml;chte &#8211; ich kenne weder alle wichtigen Fakten, noch verf&uuml;ge ich &uuml;ber juristisches Fachwissen. Im Gegensatz zu anderen Auseinandersetzungen zwischen Bloggern und Firmen, die dieses Jahr f&uuml;r Aufsehen sorgten, kann ich hier aber der Handlung der <i>Firma</i> mit grunds&auml;tzlichem Verst&auml;ndnis begegnen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Jens</title>
		<link>http://www.pottblog.de/2006/12/17/deutscher-olympischer-sportbund-und-das-saftblog-unsportliche-abmahnpraxis/#comment-40227</link>
		<dc:creator>Jens</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Dec 2006 20:22:12 +0000</pubDate>
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		<description>@Mountainshadow:
Ob das Gesetz jetzt verfassungsgem&#228;&#223; ist oder nicht - das sei mal dahingestellt.
Nat&#252;rlich hat jeder theoretisch die M&#246;glichkeit das ganze juristisch auszufechten - was aber bei einem Streitwert von 150.000 Euro wohl 30.000 Euro kostet. Die hat auch eine kleine Firma mal eben nicht.

Aber auch dieses Gesetz sieht vor, da&#223; man die angebliche &quot;Marke&quot; (denn eine Marke ist es nicht; Markenschutz gilt also nicht) in Berichterstattungen erw&#228;hnen kann. Niemand darf das also hier - oder aber bei einer Marke, analog dem Markenschutzgesetz - verbieten.

Jedoch kann man durch die juristische Abmahnkeule gepaart mit hoher Abmahnung auch daf&#252;r sorgen, da&#223; andere aufgrund des finanziellen Risikos nicht auf ihr Recht bestehen.

Es geht schlie&#223;lich nur darum, da&#223; die Firma Walther in zwei Beitr&#228;gen, die z.B. nichts mit irgendwelchen Produkten zu tun haben, etwas zum Thema &quot;olympisch&quot; geschrieben haben.

H&#228;tten die die Olympia-Ringe auf ihre S&#228;fte gedruckt - dann k&#246;nnte ich den Unbill des DOSB verstehen. Das haben sie aber nicht.

Eine solche Verwendung w&#228;re verboten, siehe hier:

&quot;Dritten ist es untersagt, ohne Zustimmung der Inhaber des Schutzrechts im gesch&#228;ftlichen Verkehr das olympische Emblem

1. zur Kennzeichnung von Waren oder Dienstleistungen,
2. in der Werbung f&#252;r Waren oder Dienstleistungen,
3. als Firma, Gesch&#228;ftsbezeichnung oder zur Bezeichnung einer Veranstaltung oder
4. f&#252;r Vereinsabzeichen oder Vereinsfahnen&quot;

Siehst Du das etwa bei den besagten Artikeln als gegeben an?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Mountainshadow:<br />
Ob das Gesetz jetzt verfassungsgem&#228;&#223; ist oder nicht &#8211; das sei mal dahingestellt.<br />
Nat&#252;rlich hat jeder theoretisch die M&#246;glichkeit das ganze juristisch auszufechten &#8211; was aber bei einem Streitwert von 150.000 Euro wohl 30.000 Euro kostet. Die hat auch eine kleine Firma mal eben nicht.</p>
<p>Aber auch dieses Gesetz sieht vor, da&#223; man die angebliche &#8220;Marke&#8221; (denn eine Marke ist es nicht; Markenschutz gilt also nicht) in Berichterstattungen erw&#228;hnen kann. Niemand darf das also hier &#8211; oder aber bei einer Marke, analog dem Markenschutzgesetz &#8211; verbieten.</p>
<p>Jedoch kann man durch die juristische Abmahnkeule gepaart mit hoher Abmahnung auch daf&#252;r sorgen, da&#223; andere aufgrund des finanziellen Risikos nicht auf ihr Recht bestehen.</p>
<p>Es geht schlie&#223;lich nur darum, da&#223; die Firma Walther in zwei Beitr&#228;gen, die z.B. nichts mit irgendwelchen Produkten zu tun haben, etwas zum Thema &#8220;olympisch&#8221; geschrieben haben.</p>
<p>H&#228;tten die die Olympia-Ringe auf ihre S&#228;fte gedruckt &#8211; dann k&#246;nnte ich den Unbill des DOSB verstehen. Das haben sie aber nicht.</p>
<p>Eine solche Verwendung w&#228;re verboten, siehe hier:</p>
<p>&#8220;Dritten ist es untersagt, ohne Zustimmung der Inhaber des Schutzrechts im gesch&#228;ftlichen Verkehr das olympische Emblem</p>
<p>1. zur Kennzeichnung von Waren oder Dienstleistungen,<br />
2. in der Werbung f&#252;r Waren oder Dienstleistungen,<br />
3. als Firma, Gesch&#228;ftsbezeichnung oder zur Bezeichnung einer Veranstaltung oder<br />
4. f&#252;r Vereinsabzeichen oder Vereinsfahnen&#8221;</p>
<p>Siehst Du das etwa bei den besagten Artikeln als gegeben an?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Mountaishadow</title>
		<link>http://www.pottblog.de/2006/12/17/deutscher-olympischer-sportbund-und-das-saftblog-unsportliche-abmahnpraxis/#comment-40226</link>
		<dc:creator>Mountaishadow</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Dec 2006 20:07:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.pottblog.de/2006/12/17/deutscher-olympischer-sportbund-und-das-saftblog-unsportliche-abmahnpraxis/#comment-40226</guid>
		<description>Allein beim Lesen dieses Beitrags habe ich dann doch wieder mehr Sympathien f&#252;r den DOSB bekommen, als bei einem halben Dutzend anderer Artikel anderer Blogs, die auf diesen Vorgang bezug nahmen.

Ob das Gesetz nun verfassungsm&#228;&#223;ig ist, mag man bei Interesse sicher vor Gericht ausfechten - und dem Beklagten bleibt in solch einem Fall eigentlich nur zu w&#252;nschen, dass er die finanzielle Unterst&#252;tzung erh&#228;lt, dies zu tun. Bis dahin ist das aber erstmal ein &lt;i&gt;Gesetz&lt;/i&gt;, und als solches verdient es Beachtung.

Sicherlich ist bei Kenntnis der Sachlage die Streitsumme als absurd zu bezeichen, und der Rechtsabteilung des DOSB mangelndes fingerspitzengef&#252;hl zu unterstellen. Aber letztlich ahnden sie hier nur ein Versto&#223; gegen ein Gesetz, durch den ihrem Klienten (dem DOSB) m&#246;glicherweise betr&#228;chtlicher Schaden entstanden sein k&#246;nnte. Denn welche M&#246;glichkeiten haben die Anw&#228;lte denn, den genauen Umfang des Versto&#223;es festzustellen - das Blog ist immerhin &lt;i&gt;einer Firma&lt;/i&gt; angeschlossen, wenn ich das rech sehe. Ist es den Verteidigern der Rechte des DSOB zuzumuten, sich selber ein Bild zu machen - oder ist es nicht verst&#228;ndlich, dass sie erstmal vom schlimsten ausgehen, und sich dann - durch willige Unterst&#252;tzung der Firma (inklusive Dateneinsicht) - davon &#252;berzeugen zu lassen, dass das doch eher ein kleiner Fisch ist. Denn wie bereits durch den Pressesprecher ausgesagt - die haben eine Marke, die von allen Seiten unberechtigter Weise (nach &lt;i&gt;geltendem&lt;/i&gt; Recht) zweckentfremdet wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Allein beim Lesen dieses Beitrags habe ich dann doch wieder mehr Sympathien f&uuml;r den DOSB bekommen, als bei einem halben Dutzend anderer Artikel anderer Blogs, die auf diesen Vorgang bezug nahmen.</p>
<p>Ob das Gesetz nun verfassungsm&auml;&szlig;ig ist, mag man bei Interesse sicher vor Gericht ausfechten &#8211; und dem Beklagten bleibt in solch einem Fall eigentlich nur zu w&uuml;nschen, dass er die finanzielle Unterst&uuml;tzung erh&auml;lt, dies zu tun. Bis dahin ist das aber erstmal ein <i>Gesetz</i>, und als solches verdient es Beachtung.</p>
<p>Sicherlich ist bei Kenntnis der Sachlage die Streitsumme als absurd zu bezeichen, und der Rechtsabteilung des DOSB mangelndes fingerspitzengef&uuml;hl zu unterstellen. Aber letztlich ahnden sie hier nur ein Versto&szlig; gegen ein Gesetz, durch den ihrem Klienten (dem DOSB) m&ouml;glicherweise betr&auml;chtlicher Schaden entstanden sein k&ouml;nnte. Denn welche M&ouml;glichkeiten haben die Anw&auml;lte denn, den genauen Umfang des Versto&szlig;es festzustellen &#8211; das Blog ist immerhin <i>einer Firma</i> angeschlossen, wenn ich das rech sehe. Ist es den Verteidigern der Rechte des DSOB zuzumuten, sich selber ein Bild zu machen &#8211; oder ist es nicht verst&auml;ndlich, dass sie erstmal vom schlimsten ausgehen, und sich dann &#8211; durch willige Unterst&uuml;tzung der Firma (inklusive Dateneinsicht) &#8211; davon &uuml;berzeugen zu lassen, dass das doch eher ein kleiner Fisch ist. Denn wie bereits durch den Pressesprecher ausgesagt &#8211; die haben eine Marke, die von allen Seiten unberechtigter Weise (nach <i>geltendem</i> Recht) zweckentfremdet wird.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Kopfschüttler</title>
		<link>http://www.pottblog.de/2006/12/17/deutscher-olympischer-sportbund-und-das-saftblog-unsportliche-abmahnpraxis/#comment-40186</link>
		<dc:creator>Kopfschüttler</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Dec 2006 15:07:14 +0000</pubDate>
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		<description>Alles schon sehr merkw&#252;rdig... Wobei ich aber zugeben muss, dass das Sprechen miteinander noch nie wirklich geschadet hat; sofern man noch nicht festgestellt hat, dass es zwecklos ist.

Trotzdem denke ich, dass diese ganze Geschichte zwar dem Markenschutz gerecht wird, aber dem Eigent&#252;mer doch mehr geschadet, als eingebracht hat.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Alles schon sehr merkw&#252;rdig&#8230; Wobei ich aber zugeben muss, dass das Sprechen miteinander noch nie wirklich geschadet hat; sofern man noch nicht festgestellt hat, dass es zwecklos ist.</p>
<p>Trotzdem denke ich, dass diese ganze Geschichte zwar dem Markenschutz gerecht wird, aber dem Eigent&#252;mer doch mehr geschadet, als eingebracht hat.</p>
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